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Viele Opfer durch Landminen

Tausende Menschen wurden im vergangenen Jahr durch diese tückischen Bomben verletzt oder getötet.

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Im Jahr 2016 wurden mehr als 2.000 Menschen durch Landminen getötet oder verletzt - das sind mehr als 20 am Tag. Diese Zahlen zeigt ein neuer Bericht. Unter den Opfern waren auch viele Kinder. Die Zahlen sind im Vergleich zu den vergangenen Jahren sogar angestiegen. Experten sagen, dass das auch an den Kriegen in Afghanistan, dem Jemen, Libyen, Syrien und der Ukraine liegt.

Ein Soldat im Jemen untersucht Landminen.
Ein Soldat im Jemen untersucht Landminen. Quelle: Str/EPA/dpa

Was sind Landminen?

Landminen sind gefährliche, kleine Bomben, die man oft nicht erkennen kann. Sie liegen meist wenige Zentimeter unter der Erde oder sehen so aus, dass man sie auch leicht mit Blechdosen, Müll oder Spielzeug verwechseln kann. Diese Minen explodieren, sobald sie jemand berührt, aufhebt oder drüberfährt.

Auch noch Jahre später gefährlich

Auch in einigen Ländern, in denen die Kämpfe längst vorbei sind, stellen Landminen noch eine große Gefahr dar. Denn oft wurden die Minen im Boden vergraben. Dort bleiben sie dann liegen und können auch noch viele Jahre später explodieren. Deshalb suchen Experten nach solchen Minen, um sie aus sicherer Entfernung zu sprengen.

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