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Blick in die Vergangenheit

Nach einer einmonatigen Reise ist das James-Webb-Weltraumteleskop nun an seinem Ziel im Weltall angekommen. Mit seiner Hilfe können Forschende bald ziemlich tief ins Weltall schauen. Sie hoffen, so Neues über die Vergangenheit unseres Universums zu erfahren!

Datum:

Das, was ihr auf dem nächsten Bild seht, ist zwar keine Zeitmaschine, aber sozusagen sowas ähnliches! Dieses Teleskop soll Forscherinnen und Forschern in den nächsten Jahren dabei helfen, mehr über die Vergangenheit unseres Universums herauszufinden. Sein Name: "James-Webb-Teleskop". Seine Mission: Aufnahmen machen und zur Erde schicken.

Eine künstlerische Darstellung des Webb-Teleskops im Weltall.
Diese Grafik zeigt, wie das James-Webb-Teleskop im Weltall aussieht.
Quelle: Adriana Manrique Gutierrez/NASA GSFC/CIL//dpa

Die Reise vom Teleskop begann Ende Dezember 2021: An Bord einer Rakete war das Teleskop von der Erde aus ins Weltall gestartet. Nach einer einmonatigen Reise und 1,5 Millionen Kilometern durch das All hat es sein Ziel erreicht. Bevor es mit den Aufnahmen loslegen kann, werden die einzelnen Geräte in den nächsten Monaten Stück für Stück eingeschaltet und getestet.

So lief die Reise ins All

Eine Rakete hebt ab.
In dieser Rakete hob das Webb-Teleskop von der Erde ab.
Quelle: epa

Damit das Weltraumteleskop überhaupt in die Rakete passte, wurden alle möglichen Teile eingeklappt und gefaltet. Das ganze Gerät ist nämlich ungefähr so groß wie ein dreistöckiges Haus! Auf dem Weg zu seinem Ziel hat es sich von der Rakete abgetrennt. Im Weltall angekommen, mussten alle Teile dann nach und nach wieder aufgefaltet werden. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler steuerten das Ganze von der Erde aus.

So funktioniert der Blick in die Vergangenheit

Mit dem Teleskop können Forschende Sterne beobachten, die unfassbar weit entfernt sind. So weit entfernt, dass ihr Licht schon seit mehreren Milliarden Jahren unterwegs ist, dass wir es jetzt sehen können. Das bedeutet aber auch: Viele dieser Sterne sind schon erloschen und existieren deshalb nicht mehr. Doch weil erst jetzt das Licht bei uns ankommt, das sie vor Milliarden Jahren losgeschickt haben, können Forscherinnen und Forscher diese Sterne noch sehen. So zeigen die Aufnahmen einen Blick in die Vergangenheit.

Dann werden die ersten Aufnahmen erwartet

Mit dem James-Webb-Teleskop wollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler also mehr über das Universum und die Entstehung der ersten Sterne und Galaxien erfahren. Für diese Mission soll das Weltraumteleskop ungefähr 10 Jahre lang im Weltall bleiben und Aufnahmen an die Erde schicken. Mit den ersten Bildern aus der Ferne rechnen Expertinnen und Experten im Sommer.

Diesen Text haben Felix und Fränzi mit Material von der kinder-dpa geschrieben.

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