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Die 5 ungewöhnlichsten Bräuche der Welt

Stroh unter der Tischdecke oder ein Stuhl gegen Hexen: Von diesen Bräuchen in der Weihnachtszeit habt ihr sicherlich noch nichts gehört.

Datum:

1. Polen: Bitte Platz freihalten

Die ungewöhnlichsten Weihnachtsbräuche der Welt
In Polen heißt es an Weihnachten: Platz freihalten. Quelle: ZDF

In Polen fängt das Fest erst an, wenn der erste Stern am Himmel zu sehen ist. Erst dann findet das große Festessen statt. Und nicht nur das ist eine Besonderheit, der Essenstisch wird auch immer für eine Person mehr gedeckt. So sind die Polen immer gewappnet, falls doch mal unerwarteter Besuch an die Tür klopft.

2. Schweden: Ein riesiger Bock aus Stroh

Schweden feiert an Weihnachten den Julbock. Das ist ein Ziegenbock aus Stroh. Den hängen sich viele Schweden als kleine Figur an den Weihnachtsbaum. Doch es gibt den Julbock nicht nur in klein, sondern auch in riesig! In der schwedischen Stadt Gävle steht jedes Jahr ein 13 Meter großer Julbock. Durch seine Größe schafft er es sogar ins Guiness-Buch der Rekorde. Doch nicht nur damit macht er auf sich aufmerksam. Er steht auch oft in Flammen, weil der riesige Stroh-Ziegenbock angezündet wird. Ursprünglich stammt der Julbock aus alten, nordischen Erzählungen, in der zwei Böcke den Wagen des Gottes Thor gezogen haben sollen.

3. Kolumbien: Ohne Moos nichts los

Schon einige Tage vor Weihnachten sieht man einige kolumbianische Familien Richtung Wald laufen. Dort sind sie auf der Suche nach Moos. Das brauchen sie für die Krippe, die sehr wichtig für das katholisch geprägte Land sind. Ab dem 16. Dezember sitzt man dann jeden Abend zusammen, betet und macht Musik. Diesen Brauch wiederholen die Kolumbianer täglich, bis dann Heiligabend ist.

4. Ungarn: Ein Stuhl gegen Hexen

In Ungarn gibt es einen Brauch, der aus dem Mittelalter stammt. Ab dem 13. Dezember, dem sogenannten Luca-Tag, fangen manche Ungaren an, einen Stuhl für den Weihnachtsabend zu bauen. An jedem Tag darf nur ein Holzstück hinzugefügt werden. Beim Weihnachtsgottesdienstes am 24. stellt man sich dann auf den Stuhl und hält nach Hexen Ausschau. Glaubt man eine entdeckt zu haben, rennt man nach Hause, verbrennt den Stuhl und soll ein Jahr lang vor Hexen sicher sein.

5. Ukraine: Stroh unter der Tischdecke

Heiligabend feiert man in der Ukraine am 6. Januar. Dann sitzt die ganze Familie zusammen an einem Tisch. Auf dem steht nicht nur leckeres Essen, sondern auch Heu. Um an die Geburt Jesu im Stall zu erinnern, verteilt man hier unter der Tischdecke und auf dem Boden Heu.

Die ungewöhnlichsten Weihnachtsbräuche der Welt
Nicht überall wird Weihnachten gleich gefeiert. Quelle: ZDF

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