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Mehr Aufklärung über Asthma

Weltweit leiden mehr als 300 Millionen Menschen unter der chronischen Krankheit Asthma. Sie bekommen oft schwer Luft, weil sich ihre Atemwege entzünden und anschwellen. Am Welt-Asthma-Tag soll über die Krankheit informiert werden.

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Normalerweise bekommen wir es kaum mit, wenn beim Atmen die Luft in unsere Lunge störmt und mühelos wieder hinaus. Den Menschen mit Asthma fällt das Atmen nicht so leicht. Sie bekommen oft schwer Luft, weil ihre Atemwege dauerhaft entzündet sind. Asthma ist nämlich eine Krankheit der Lunge. In der Lunge sind kleine Röhren, durch die die Luft in unseren Körper kommt: die Bronchien. Wenn man Asthma hat, sind die Bronchien sehr empflindlich. Sie reagieren auf eigentlich harmlose Reize, wie Pollen, Staub oder kalte Luft, mit heftigen Abwehrreaktionen. Dabei schwellen die Bronchien an und verengen sich. Die Luft kann dann nicht gut durch die Lunge fließen und man kann schlecht ein- und ausatmen. Das Atmen fühlt sich dann an, wie wenn man durch einen Strohhalm ein- und ausatmet.

Kinder bei Asthma-Schulung
Kinder lernen mit ihrem Asthmaspray zu inhalieren.
Quelle: dak/wigger

Besonders wenn sich Asthmatiker körperlich anstrengen, wie beim Sport, führt das zu Husten, Keuchen, einem Engegefühl in der Brust und Atemnot. Sie können aber auch Atemschwierigkeiten bekommen, wenn sie Pollen, Tabakrauch oder auch Abgase einatmen. Auch Infekte, wie Viren und Bakterien können Asthmaanfälle auslösen.

Etwa jedes zehnte Kind betroffen

Asthma gehört zu den häufigsten chronischen Erkrankungen bei Kindern. In Deutschland hat etwa jedes zehnte Kind Asthma. Chronisch bedeutet, dass die Krankheit nicht mehr weggeht, sondern bleibt. Sie lässt sich also nicht heilen, aber gut behandeln.

Damit Menschen mit Asthma besser Luft bekommen, nehmen sie Medikamente. Die sorgen dafür, dass die Bronchien weniger anschwellen. Mit sogenannten Asthmasprays können sie ihre Atemwege weiten. Dabei müssen sie mit dem Inhalationsspray in den Mund sprühen, gleichzeitig einatmen und kurz die Luft anhalten. Für Asthmatiker ist es wichtig, immer ihr Notfallspray dabei zu haben, damit sie es bei Anfällen sofort verwenden können.
Ist man an Asthma erkrankt, bedeutet das aber nicht, dass man überhaupt keinen Sport mehr treiben darf. Ärtze empfehlen sogar, dass Asthmatiker Sport treiben sollen. Mit langsamen Aufwärmphasen und einem langsamen Aufhören nach den Sportübungen sollen die Bronchien so traniert und erweitert werden.

Seit 1998 Welt-Asthma-Tag

Den Welt-Asthma-Tag gibt es seit 1998. Seit dem Jahr 2000 findet der Welt-Asthma-Tag immer am ersten Dienstag im Mai statt. Er soll auf die frühzeitige Erkennung von Asthma, die passende Behandlung und den Umgang mit Asthma hinweisen.

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