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Wie wohnen und leben Menschen?

Habitat wurde von dem lateinischen Wort habitare abgeleitet und bedeutet „Wohnen“. Der Welt-Habitat-Tag erinnert jedes Jahr am ersten Montag im Oktober an das Grundrecht aller Menschen auf ein Dach über dem Kopf.

Datum:
Coronavirus: Mit Kindern Zuhause (Symbolbild/Archiv)
In der letzten Zeit habt ihr wahrscheinlich viel Zeit zuhause verbracht.
Quelle: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Erinnert ihr euch noch daran, als wir zu Beginn der Corona-Pandemie zuhause bleiben sollten und dort daraufhin gaaanz viel Zeit verbracht haben? Viele haben da erst richtig gemerkt, wie wichtig ein Zuhause als Rückzugsort ist, an dem man sich sicher und geborgen fühlen kann.

Viele Menschen haben das allerdings nicht, sie haben nicht mal ein Dach über dem Kopf. Darauf soll der Welt-Habitat-Tag aufmerksam machen. Gegründet haben diesen Welttag die Vereinten Nationen, kurz UN genannt. Sie setzen sich dafür ein, dass die Lebenssituation aller Menschen, besonders aber der Armen verbessert wird und mehr Menschen ein eigenes Zuhause bekommen.

Wohnen in der Stadt

Auch in den Städten gibt es einiges für die Menschen, die dort wohnen, zu verbessern. Seit vielen Jahren leben immer mehr Menschen in Städten und weniger auf dem Land. Und vermutlich wird es in den kommenden Jahrzehnten noch mehr Menschen in die Städte ziehen.

Dadurch entstehen besondere Herausforderungen. Denn in großen Städten ist es meist sehr laut und die Bewohner leiden unter dem Lärm und den vielen Abgasen. Forscherinnen und Forscher arbeiten daran, dass sich die Lebensbedingungen in den Städten verbessern und die Lebensqualität steigt, es sich dort also ganz gut leben lässt. Um das zu erreichen ist Umweltschutz eines der ganz wichtigen Themen.

Zwei Beispiele:

frau auf muelldeponie in lagos
Eine Frau bringt Müll auf die Mülldeponie in der Stadt Lagos in Nigeria.
Quelle: reuters
  • In dem afrikanischen Land Nigeria wird seit einigen Jahren Müll gesammelt, der sonst häufig einfach auf der Straße landet. Aus dem gesammelten Plastikmüll werden so zum Beispiel neue Plastiktaschen gefertigt. Immer mehr Menschen erfahren dadurch, dass es allen zugute kommt, wenn mehr Müll gesammelt wird: die Straßen werden weniger verschmutzt und der Gesundheit der Bewohnerinnen und Bewohner tut es auch gut. Solche Veränderungen brauchen Zeit und viele Menschen, die mitmachen. Auch kleine Maßnahmen können dabei helfen etwas zu verbessern.
copenhagen - denmark
In Kopenhagen wurde viel für ein besseres Leben in der Stadt getan.
Quelle: dpa
  • In Kopenhagen, der Hauptstadt Dänemarks, haben die Politikerinnen und Politiker in den vergangenen Jahren viel für den Umweltschutz und ein besseres Leben in der Stadt getan. Durch verschiedene Maßnahmen hat sich die Wasserqualität deutlich verbessert, so dass die Bewohner der Stadt jetzt an vielen Orten in der Stadt schwimmen gehen können. Und auch der öffentliche Nahverkehr, also Busse und Bahnen, wird dort immer weiter ausgebaut. Gleichzeitig haben Fahrradfahrer durch eigene Fahrradstraßen immer mehr Platz zur Verfügung bekommen. Dadurch fahren weniger Autos auf den Straßen und es gibt mehr Platz und bessere Lebensbedingungen für die Menschen.

Vergleichbare Projekte lassen sich auf der ganzen Welt finden. Forscher denken aber noch viel weiter und entwickeln schon die „Stadt der Zukunft“.

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Wohnen in der Zukunft
 

So könnte die Stadt der Zukunft aussehen.

Videolänge
1 min

Wie sieht für euch die Stadt der Zukunft aus? Was müsste sich in eurer Stadt ändern, um das Leben dort besser zu machen? Kommentiert unten mit!

Diesen Artikel haben Sabine und Johanna geschrieben.

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