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Weltbodentag

Dieser Tag soll darauf aufmerksam machen, wie wichtig Böden für Menschen und Tiere sind. Denn: fruchtbare Böden müssen wir unbedingt schützen und erhalten.

Datum:
Kartoffeln werden im Ackerboden angelegt.
Kartoffeln werden im Ackerboden angelegt. Ein guter Boden ist wichtig, denn der überwiegende Teil unserer Nahrung wachst auf Böden.
Quelle: dpa

In Deutschland gibt es große Flächen mit gutem Ackerland. Etwa die Hälfte der Böden in Deutschland wird landwirtschaftlich genutzt. Zum Beispiel zum Anbau von Getreide, Kartoffeln, Gemüse oder Früchten und Tierfutter. Böden können auch Tieren als Weide dienen.

Gute Böden sind kostbar. Wenn sie durch schädliche Stoffe belastet werden oder immer mehr Fläche zugebaut wird, dann kann nicht einfach irgendwo anders wieder schnell ein guter Boden erzeugt werden. Einen Boden wieder fruchtbar zu machen, das dauert hunderte von Jahren. Deshalb müssen wir auf die Böden, die wir haben, gut aufpassen. Vieles von dem, was Menschen tun, wirkt sich nämlich auf die Böden aus.

Warum Böden so wichtig sind, könnt ihr in diesem Video sehen:

logo! - Warum Böden wichtig sind 

Das erklären wir euch zum Weltbodentag.

Videolänge
1 min · ZDFtivi 1 min

Viele Neubauten und ausgelaugte Böden

In Deutschland wird immer mehr Fläche zugebaut. Das bedeutet, es entstehen immer mehr neue Häuser, Bürogebäude und Straßen. Das schafft Probleme. Denn Böden, die normalerweise Wasser speichern und bei starkem Regen viel Wasser aufnehmen können, sind dann zugebaut und das Wasser findet keinen Platz, wo es einsickern also in den Boden gelangen kann. So kommt es schneller zu Überschwemmungen, weil das Wasser über Kanäle in Bäche und Flüsse gelangt.

Auch die landwirtschaftliche Nutzung kann den Böden ganz schön zusetzen. Zum Beispiel Kartoffeln und Rüben. Um da eine gute Ernte zu bekommen, muss der Boden ziemlich stark bearbeitet werden. Dadurch verliert der Boden auf Dauer an Fruchtbarkeit, wird also ausgelaugt. Solche Böden müssen sich zwischendrin erholen. Das kann man erreichen, indem man die Felder düngt oder eine Zeit lang Pflanzen dort wachsen lässt, die dem Boden helfen und ihn wieder etwas fruchtbarer machen.

Erosion und Dürre

Wenn Flächen nicht bepflanzt sind, also nach der Ernte die blanke Erde über den Winter liegenbleibt, dann trocknen Böden stark aus. Wenn dann im Frühjahr starke Winde wehen, dann kann es passieren, dass die obere Schicht fortgeweht wird. Gerade diese obere Bodenschicht ist aber besonders wertvoll, denn darin sind viele Nährstoffe enthalten. Das sind Stoffe, die beispielsweise den Pflanzen beim Wachsen helfen und zusammen mit Licht und Wärme dafür sorgen, dass Früchte entstehen.

logo! - Mit Bäumen gegen Trockenheit auf Feldern 

Sie halten Wind und Hitze ab.

Videolänge
2 min · ZDFtivi 2 min

Außerdem gibt es durch den Klimawandel immer mehr heiße Sommer. Dadurch trocknen viele Böden immer mehr aus. Sie werden an der Oberfläche sehr hart und bekommen tiefe Risse. Wenn es dann regnet, sind solche Böden nicht mehr in der Lage Wasser aufzunehmen und zu speichern.

Jeder einzelne kann aber auch etwas dafür tun, dass es dem Boden in seiner Umgebung den gutgeht. Wer einen Garten hat, kann darin auf sogenannte "Pflanzenschutzmittel" verzichten, die den minikleinen Bodenlebewesen und damit auch dem Boden schaden. Es hilft auch, wenn man ein bisschen Unkraut im Garten wachsen lässt und nicht nur perfekten Rasen. Wer dann noch Samen von bienenfreundlichen Blumen aussät, hilft Bienen, Hummeln und Insekten ausreichend Nahrung zu finden.

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