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Klimakonferenz in Madrid dauert länger

Zehntausende Experten und Politiker beraten in Madrid gerade über den Klimawandel. Eigentlich hätten am Freitag erste Ergebnisse vorgestellt werden sollen.

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Jedes Jahr findet die Weltklimakonferenz der Vereinten Nationen (UN) statt. Dabei beraten Forschende, Expertinnen und Experten sowie Politikerinnen und Politiker aus fast 200 Ländern darüber, wie man die Erwärmung der Erde verlangsamen kann. Diesmal findet das Treffen in Madrid, der Hauptstadt Spaniens statt. Es dauert vom 2. bis 13. Dezember und steht unter dem Motto "Zeit zu handeln". Denn viele finden, dass schnell mehr gegen den Klimawandel unternommen werden müsse.

Klimamarsch in Madrid
Tausende Menschen demonstrierten in Madrid für mehr Klimaschutz.
Quelle: reuters

Gibt es schon Ergebnisse?

Eigentlich hätte der Freitag der letzte Tag der Konferenz sein sollen. Doch vor dem eigentlichen geplanten Abschluss der Klimakonferenz am Freitagabend, sind viele Fragen immer noch ungeklärt. Die fast 200 Länder konnten sich auch am letzten Tag der Konferenz in wichtigen Punkten nicht einigen.

Ein Streitpunkt: Die vom Klimawandel besonders bedrohten Länder, wollen von allen anderen Ländern ein deutliches Versprechen, dass sie ihre Klimaschutzziele nochmals überarbeiten und auch wirklich umsetzen. Diese Länder hoffen außerdem: Wenn mehr Länder sich für den Klimaschutz einsetzen, geraten die Länder, die nicht unbedingt mehr für den Klimaschutz tun würden, unter Druck. Und es gibt noch mehr Streitpunkte, die noch besprochen werden müssen. Daher wurde am Freitagnachmittag klar, dass sich die Konferenz um einen Tag verlängert.

Die Umweltorganisation "Greenpeace" bezeichnete die Verhandlungen in Madrid als zäh und ist entsetzt, wie die Verhandlungen bis jetzt verlaufen sind. Auch die Klimaaktivisten von Fridays for Future sind enttäuscht, dass es auf dem Gipfel bis jetzt noch keine konkreten Ergebnisse gibt.

Ziele in Madrid

Grundsätzlich soll beim Klimagipfel in Madrid zum Beispiel besprochen werden, wie die einzelnen Länder ihre Pläne für den Klimaschutz verbessern können, wie sie also strengere Regeln für den Klimaschutz als bisher aufstellen können. Denn die Pläne, die es bis jetzt gibt, sind noch nicht streng genug und werden zum Teil auch nicht eingehalten. Sie waren 2015 in Paris beschlossen worden.

Weltklimavertrag von Paris

2015 fand die Weltklimakonferenz in Paris statt. Damals beschlossen 195 Länder einen Weltklimavertrag. Worum es dabei genau geht, erfahrt ihr, wenn ihr auf den verlinkten Artikel klickt. Auf den Klimakonferenzen der vergangenen Jahre haben Expertinnen und Experten sowie Politikerinnen und Politiker immer wieder darüber beraten, wie sie die Ziele dieses Vertrags genau umsetzen wollen. Viele Länder haben dabei ihre Pläne vorgestellt, wie sie klimaschädliche Gase einsparen können. Außerdem wurde auch darüber gesprochen, wie die reicheren Länder den ärmeren helfen können, damit auch sie es sich leisten können, etwas für den Klimaschutz zu tun.

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