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Weltpresse-Foto des Jahres 2018

Das Gewinnerbild des World-Press-Photo-Awards zeigt ein weinendes Mädchen an der Grenze zwischen den USA und Mexiko.

Datum:
World Press Photo
Dieses Bild wurde zum Weltpresse-Foto des Jahres gekürt.
Quelle: reuters

Der Name des kleinen Mädchens ist Yanela. Ihre Mutter wird von einem us-amerikanischen Grenzpolizisten abgetastet und festgenommen. Yanela und ihre Mutter wollten im Juni 2018 von Honduras aus über Mexiko in die USA flüchten. Das Foto wurde vom US-amerikanischen Fotografen John Moore geschossen. Das Bild hat viele Menschen berührt, weil es auf die Situation von Familien aus Mittel- und Südamerika aufmerksam macht, die in die USA wollen. Sie wollen dort ein besseres Leben als in ihren Heimatländern führen.

Getrennte Familien

Im vergangenen Jahr ließ die US-Regierung viele Familien trennen, die ohne Erlaubnis in die USA eingereist waren. Eltern und Kinder konnten sich wochenlang nicht sehen. Kritiker warfen der US-Regierung vor, dass sie so versuche, Menschen davor abzuschrecken, unerlaubt in die USA einzureisen. Zwar wurden Yanela und ihre Mutter nicht voneinander getrennt, trotzdem erinnert das Foto an die Situation der Flüchtlingsfamilien. Weil das Bild auf besondere Weise auf das Thema aufmerksam macht, wurde es als Weltpresse-Foto des Jahres 2018 ausgezeichnet. Auch viele andere Medien berichteten über die Trennung von Familien und kristisierten das. Der Druck wurde schließlich so groß, dass US-Präsident Trump nachgeben musste. Er bestimmte, dass es solche Trennungen nicht mehr geben darf und die Familien wieder zusammengebracht werden sollen.

Kritik an der Politik der US-Regierung

Viele Menschen kritisieren die Flüchtlings- und Einwanderungspolitik. Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump und viele Menschen in den USA sehen in der unerlaubten Einwanderung ein Problem. Sie sehen sie als Bedrohung für die USA. Donald Trump hatte den US-Amerikanern deshalb schon im Wahlkampf versprochen, dass er eine Mauer an der Grenze zu Mexiko bauen lassen wird. Mit dem Bau der Mauer oder eines großen Stahlzauns will Trump verhindern, dass Menschen unerlaubt in die USA kommen. Es gibt aber auch viele Menschen und Politiker in den USA, die die Flüchtlings- und Einwanderungspolitik der US-Regierung kritisieren und auch schon dagegen demonstriert haben.

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