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Weltraumschrott: Gefahr im All

Bruchstücke von kaputten Satelliten oder ausgebrannten Raketen, abgeplatzte Lackteile und Metallreste - Millionen Schrottteile kreisen um die Erde. Und die können dort oben für Probleme sorgen.

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Diese Schrottteile sind meist nur wenige Zentimeter groß, rasen aber zehnmal so schnell wie eine Gewehrkugel durchs All. Das Problem: Sie können die Weltraumstation ISS beschädigen oder Satelliten im All. Die sorgen zum Beispiel dafür, dass wir auf der Erde Internet- oder Handy-Empfang haben oder helfen bei Wettervorhersagen.

Handout der Esa zeigt eine Computersimulation von Weltraummüll
Diese Grafik zeigt, wie der Weltraummüll und die Satelliten rund um die Erde aussehen könnten.
Quelle: dpa

Die Erde bleibt meistens verschont

Ganz selten können solche Schrottteile auch auf die Erde fallen. Es ist ziemlich unwahrscheinlich, dass dabei jemand verletzt wird. Viel häufiger verglühen die Teile, wenn sie Richtung Erde fallen.

Der Grund: Die Teile rasen mit einer riesigen Geschwindigkeit auf die Erde zu. Dann treffen sie auf die Erdatmosphäre, also die Schutzhülle. Durch sie werden die Teile gebremst und dabei entsteht viel Hitze. Meistens ist die Hitze so groß, dass die Schrottteile dadurch fast komplett verglühen. Dann könnt ihr am Himmel eine Leuchtspur sehen, so wie bei Sternschnuppen.

Wie man im Weltall aufräumen könnte

Es gibt verschiedene Ideen, wie der Müll aus dem All entfernt werden kann. Eine davon: Ein Aufräum-Satellit, also so etwas wie eine Müllabfuhr im All. So ein Satellit könnte mit Netzen, Magneten oder einem Roboterarm die Schrottteile einsammeln und dafür sorgen, dass sie in der Erdatmosphäre verglühen.

Eine weitere Möglichkeit wäre eine Art Pannenhilfe im All. Wenn ein Satellit nicht mehr richtig funktioniert oder keinen Treibstoff mehr hat, wird er repariert oder aufgetankt.

Auf jeden Fall werden schon jetzt einige, vor allem größere, Schrottteile von der Erde aus beobachtet. Kommen sie einem Satelliten zu nahe, dann können die Forscher reagieren. Sie können den Satelliten zum Beispiel so steuern, dass er ausweicht. Die Forscher wollen in Zukunft aber noch viel mehr, auch kleine, Schrottteile beobachten.

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