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Welttag der Feuchtgebiete

Am 2. Februar ist der Welttag der Feuchtgebiete. Vor 50 Jahren genau an diesem Tag haben viele Länder ein wichtiges Abkommen zum Schutz von Feuchtgebieten geschlossen. Feuchtgebiete sind zum Beispiel Moore, Seen oder Quellen. Viele Tiere brauchen Feuchtgebiete als Lebensraum. Aber auch für den Menschen sind sie wichtig - und das hat mit dem Klima zu tun. Warum? Das erfahrt ihr hier.

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Wälder schützen, auf bestimmte Kraftwerke verzichten, weniger Abgase ausstoßen: Es gibt viele Wege, das Klima auf der Erde zu schützen. Eine Möglichkeit, die vielen nicht gleich einfällt: Feuchtgebiete schützen.

Moorlandschaft

Was sind Feuchtgebiete?

Feuchtgebiete wie etwa Moore sind Landschaften mit reichlich Wasser und Pflanzen. Moore gibt es in mehreren Formen. "Hochmoore werden vom Regen nass gehalten, Niedermoore werden aus dem Grundwasser gespeist", erklärt der Fachmann Felix Grützmacher von der Umweltorganisation Nabu. "Andere Moore kann man nicht sehen, weil sie sich unter der Erde befinden."

Eines haben die Moore gemeinsam: Sie sind ein guter Speicher für das klimaschädliche Gas Kohlenstoffdioxid, oder auch: CO2. "Je mehr CO2 in den Mooren steckt, desto weniger gelangt nach draußen in die Luft", erklärt Felix Grützmacher. Fachleute sagen: Die Moore der Welt speichern mehr CO2 als alle Wälder zusammen.

Feuchtgebiete in Gefahr

Mann läuft auf ausgetrocknetem Moor in Thailand (Archiv 2016)
Ein ausgetrocknetes Moor in Thailand.
Quelle: Reuters

Doch von den Moorlandschaften gibt es immer weniger. Früher wurden sie extra ausgetrocknet, um die Flächen für die Landwirtschaft zu nutzen. Heute vertrocknen die Feuchtgebiete auch, weil wir häufiger Dürren erleben.

Moore schützen

Wenn die Moore vertrocknen, setzen sie das gespeicherte CO2 wieder frei. Deshalb wollen Umweltschützer die Moore nass halten. Die Moore, die ausgetrocknet wurden, sollen wieder nass werden. "Das funktioniert, indem man zum Beispiel Gräben verschließt oder Dämme baut, damit das Wasser nicht entweichen kann", sagt der Experte.

Durch das Wasser können die Moore wieder wachsen - und dadurch mehr CO2 speichern. Außerdem bieten die Feuchtgebiete auch Lebensraum für viele Pflanzen und Tiere. Dazu gehören seltene Vogelarten.

Weil Moore so nützlich sind, versuchen Fachleute, die Feuchtgebiete mit unserer Landwirtschaft in Einklang zu bringen. Der Welttag der Feuchtgebiete am 2. Februar soll daran erinnern, unsere Moore zu bewahren.

Diesen Text hat die Kinder-dpa geschrieben.

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