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Welttag des Lehrers

Am 5. Oktober ist der Welttag der Lehrer. In diesem Jahr soll darauf aufmerksam gemacht werden, was Lehrerinnen und Lehrer in der Corona-Krise alles leisten.

Datum:

Seit 1994 macht die UNESCO - eine wichtige Bildungsorganisation - mit einem Welttag darauf aufmerksam, dass Lehrer sehr wichtig für gute Bildung sind.

Bereits vergangene Woche kehrten Tausende Kinder und Jugendliche in den Abschlussklassen an die Schulen zurück - nun folgt der nächste Schwung.
Masken, Abstand, Homeschooling - für Leher ist die Corona-Zeit eine besonders große Herausforderung.
Quelle: dpa/ bernd wuestneck

Schwierige Zeit für Lehrer

Besonders in diesem Jahr wird Lehrerinnen und Lehrern viel abverlangt. Als die Schulen wegen des Coronavirus dicht gemacht hatten, mussten sie - oft aus dem Nichts - digitalen Fernunterricht auf die Beine stellen. In dieser schwierigen Zeit haben viele Lehrer nicht "einfach nur" unterrichtet, sondern waren für ihre Schüler da und haben ihnen Halt gegeben.

Jetzt findet der Unterricht zwar wieder größtenteils in den Schulen statt, allerdings ganz anders als sonst. Wegen der Schulschließungen sind nicht alle Schüler auf dem gleichen Wissensstand, manche Schüler müssen wieder online unterrichtet werden und dann gibt es noch die ganzen Corona-Regeln im Klassenraum. Das sind alles Herausforderungen, die Lehrer so noch nie hatten. Die UNESCO möchte sich für den Einsatz der Lehrerinnen und Lehrer in der Corona-Krise bedanken. Außerdem fordert sie, dass es mehr Geld für Schulungen geben sollte, die Lehrer auf solche Krisen vorbereiten.

Am heutigen Montag ist Weltlehrertag. Das sollte für die gesamte Gesellschaft ein Anlass sein, den Lehrerinnen und Lehrern einmal Danke für ihre Arbeit zu sagen.
Anja Karliczek, Bildungsministerin

Und jetzt ihr: für was möchtet ihr euren Lehrerinnen und Lehrern mal Danke sagen? Schreibt es unten in die Kommentare.

Auch Lehrermangel ist großes Problem

Damit Lehrerinnen und Lehrer weiterhin so gute Arbeit leisten können, muss es natürlich genügend Lehrkräfte geben. Doch auf der ganzen Welt fehlen sehr viele Lehrer. Weltweit, so schätzt die UNESCO, werden bis zum Jahr 2030 sogar rund 69 Millionen neue Lehrer und Lehrerinnen benötigt. Besonders groß ist der Lehrermangel in Afrika südlich der Sahara. Aber auch in Deutschland fehlen Lehrer.

Diesen Text hat Johanna geschrieben.

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