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Weltwasserwoche

In der schwedischen Hauptstadt Stockholm treffen sich in dieser Woche Experten, um über das Thema "Wasser" zu sprechen.

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Wasser ist sehr kostbar. Bei uns fließt es aus dem Wasserhahn, in anderen Teilen der Welt allerdings nicht: Etwa 2,3 Milliarden Menschen leben in Gegenden, in denen Wasser knapp ist. In fast jeder vierten Schule weltweit können Schüler zum Beispiel nicht auf Toilette gehen.

Das Problem könnte noch größer werden

Besonders in riesigen Städten, sogenannten Megacitys, gibt es oft nicht genug Wasser für alle oder nur schmutziges, von dem man sehr krank werden kann. Experten sagen, dass das Wasserproblem noch größer werden könnte, weil auch Städte weltweit immer größer werden. Bis zum Jahr 2050 leben voraussichtlich 70 Prozent aller Menschen in Städten und den Regionen ringsum. Experten fordern jetzt zum Beispiel, dass mehr Kläranlagen gebaut werden, um schmutziges Wasser zu reinigen.

Wenn Menschen schmutziges Wasser trinken, ist das sehr gefährlich! Denn in schmutzigem Wasser sind winzige Erreger, die krank machen können. Cholera-Bakterien beispielsweise leben und vermehren sich meist in schmutzigem Wasser. Die Experten schätzen, dass täglich hunderte Kinder sterben, weil sie kein sauberes Wasser haben. Deshalb fordern Experten, dass bis 2030 alle Menschen sauberes Wasser bekommen.

Menschen stehen an, um sich Wasser an einem Wasserkiosk in Sambia zu holen
An Wasserkiosken wie hier in Sambia können die Menschen sich sauberes Trinkwasser kaufen.
Quelle: pr

Was kann getan werden?

Zum Beispiel helfen Experten dabei, dass mehr Brunnen gebohrt oder mehr sogenannte Wasserkioske gebaut werden. Dort wird sauberes Wasser verkauft - und zwar zu Preisen, die sich auch ärmere Menschen leisten können. Mehrere hundert solcher Kioske gibt es schon in vielen afrikanischen Ländern. In Zukunft sollen es viel mehr werden, damit möglichst viele Menschen sauberes Wasser bekommen.

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