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Wie in den USA der Präsident gewählt wird

Alle vier Jahre wählen die US-Amerikaner einen neuen Präsidenten. Die Menschen, die sich als Präsident zur Wahl stellen, gehören meistens zu den beiden größten Parteien der USA, zu den Demokraten und den Republikanern.

Datum:
Hillary Clinton udn Donald Trump geben sich die Hände.
Hillary Clinton udn Donald Trump
Quelle: ap

2016 ging Hillary Clinton für die Demokraten ins Rennen. Für die Republikaner trat Donald Trump an, der knapp gewann. Am Wahltag geben die US-Amerikaner dem Kandidaten ihre Stimme, den sie gerne als Präsidenten hätten. Mit ihrer Stimme wählen sie aber nicht den Präsidenten direkt, sondern einen Vertreter, der später für sie den Präsidenten wählen soll. Diese Vertreter heißen Wahlleute.

Wie wählen die Wahlleute?

Eine us-amerikanische Flagge
Die us-amerikanische Fahne
Quelle: reuters

Insgesamt gibt es in den USA 538 Wahlleute. Aus jedem der 50 Bundesstaaten, aus denen die USA bestehen, kommen mehrere Wahlleute. Wie viele Wahlleute ein Bundesstaat hat, hängt davon ab, wie viele Menschen dort leben. So hat zum Beispiel der Bundesstaat Alaska mit knapp einer halben Million Einwohner nur drei Wahlleute, während der Bundesstaat Kalifornien mit mehr als 36 Millionen Einwohnern 55 Wahlleute hat.

Der Kandidat mit den meisten Wahlleute-Stimmen gewinnt

Ein Wahllokal in Kalifornien
Ein Wahllokal in Kalifornien in den USA
Quelle: dpa

Nach der Wahl wird in jedem Bundesstaat gezählt, wie viele Wahlleute-Stimmen die einzelnen Kandidaten bekommen haben. Der Kandidat mit den meisten Wahlleute-Stimmen in einem Bundesstaat gewinnt dort die Wahl. Für den Gewinner in einem  Bundesstaat gilt außerdem noch die amerikanische Wahlkampf-Regel: “The winner takes it all“. Das ist englisch und heißt so viel wie "Der Gewinner bekommt alle Stimmen“. Diese Regel bedeutet, dass der Gewinner-Kandidat alle Wahlleute-Stimmen bekommt, also auch die des Verlierer-Kandidaten.

Wegen dieser Regel ist es für die Kandidaten besonders wichtig, in Bundesstaaten mit vielen Einwohnern zu gewinnen. Denn dort gibt es insgesamt mehr Wahlleute-Stimmen zu holen als in Staaten, in denen wenige Menschen leben.

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