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Abschluss der Olympischen Winterspiele

Das olympische Feuer in Pyeongchang ist erloschen. logo! blickt auf die Winterspiele zurück.

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Mit einer großen und bunten Abschlussfeier gingen die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang am Sonntag zu Ende. Die Sportler und Sportlerinnen, die noch nicht abgereist waren, ließen sich von den Zuschauern im Stadion feiern. Das deutsche Team wurde beim Einlauf ins Stadion von dem Eishockey-Spieler Christian Ehrhoff angeführt, der die Fahne tragen durfte. Jetzt ist das olympische Feuer erloschen.

Olympia: Schlussfeier
Auf der Abschlussfeier der Olympischen Spiele Quelle: dpa

So lief es für Deutschland

Für Deutschland waren es die erfolgreichsten Winterspiele seit Jahrzehnten: Mit 14 Goldmedaillen, zehn Silbermedaillen und sieben Mal Bronze ist Deutschland kurz hinter Norwegen das zweiterfolgreichste Land. Besonders gut lief es für die Rodler, Bobfahrer, Biathleten, Skispringer und die Nordischen Kombinierer. Zwei deutsche Erfolge waren etwas Besonderes: Die Eiskunstläufer Aljona Savchenko und Bruno Massot zeigten eine wunderschöne und technisch perfekte Kür im Paarlauf und holten damit Gold. Zum ersten Mal seit 66 Jahren haben deutsche Eiskunstläufer damit wieder ein Paarlauf-Gold für Deutschland ergattert.

Für eine Mega-Überraschung sorgte auch Deutschlands Eishockey-Nationalmannschaft: Sie schafften es ins Olympia-Finale und mussten sich dort nur knapp Russland mit 3:4 geschlagen geben. Silber - so gut waren die Deutschen noch nie im Eishockey. Für die alpinen Skifahrer, die Eisschnelläufer und die Langläufer lief es bei diesen Winterspielen nicht so gut, in diesen Sportarten gab es bei diesen Winterspielen keine Medaillen.

Es ging nicht nur um Medaillen

Ungefähr 3.000 Sportler aus aller Welt waren bei diesen Olympischen Winterspielen am Start. In 102 Entscheidungen gab es Medaillen zu gewinnen. Doch nicht alle angereisten Sportler hatten es auch auf die Medaillen abgesehen. Für einige zählte vor allem der olympische Gedanke: Dabei sein ist alles! So wie für einige Sportler und Sportlerinnen aus afrikanischen Ländern, in denen es meistens noch nicht einmal Schnee gibt. Zum allerersten Mal waren zum Beispiel Sportler und Sportlerinnen aus dem afrikanischen Land Nigeria bei Winterspielen dabei.

Nach Olympia ist vor den Paralympics

Shim Jae-Kook und Thomas Bach
Die olympische Fahne wird übergeben. Quelle: reuters

Die Olympischen Winterspiele sind in Pyeongchang zwar vorbei, doch in knapp zwei Wochen geht es dort mit den Paralympics weiter. Vom 9. bis 18. März kämpfen die Wintersportler und -sportlerinnen mit körperlicher Behinderung um Medaillen. Auch einige Athleten aus Deutschland werden am Start sein. Und in vier Jahren finden dann die nächsten Olympischen Winterspiele statt - und zwar in der chinesischen Hauptstadt Peking. Bei der Abschlussfeier am Sonntag wurde deshalb dem Bürgermeister von Peking symbolisch die Olympische Fahne übergeben.

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