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Wirbel um Fotos mit dem türkischen Präsidenten Erdoğan

Um Fotos der beiden deutschen Nationalspieler Mesut Özil und Ilkay Gündogan mit dem türkischen Präsidenten Erdoğan gibt es gerade viel Ärger.

Datum:

Die beiden deutschen Nationalspieler Mesut Özil und Ilkay Gündoğan haben in London den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan getroffen. Özil und Gündoğan haben beide türkische Vorfahren und spielen für die deutsche Nationalmannschaft Fußball. Sie haben Fotos mit Erdoğan gemacht und ihm Fußballtrikots geschenkt. Auf Gündoğans Trikot stand geschrieben: "Für meinen verehrten Präsidenten." Bei vielen Menschen in Deutschland ist diese Aktion nicht gut angekommen.

Ilkay Gündogan und Recep Erdogan in London
Fußball-Nationalspieler Ilkay Gündogan und Präsident Erdoğan treffen sich in London. Quelle: dpa

Kritik an den Fotos

Mesut Özil und Recep Erdogan in London
Auch Mesut Özil machte ein Foto mit Erdoğan in London. Quelle: dpa

Erdoğan wird immer wieder dafür kritisiert, dass er in der Türkei immer mehr Macht an sich reißt. Immer wieder werden in der Türkei zum Beispiel Journalisten verhaftet, die die Regierung kritisieren. In der Türkei sind am 24. Juni Wahlen. Kritiker sagen, dass Erdoğan mit den Wahlen, seine Macht weiter ausbauen möchte. Deshalb sind viele in Deutschland der Meinung, dass Özil und Gündoğan sich nicht mit ihm hätten treffen dürfen. Denn so würden sie Erdoğan beim Wahlkampf helfen. Der Präsident des Deutschen-Fußball-Bundes (DFB) Reinhard Grindel sagte: "Der Fußball muss von Werten gelebt werden. Und dort wo Herr Erdoğan Verantwortung trägt, werden diese Werte nicht hinreichend gelebt und deshalb darf man sich nicht zu Wahlkampfzwecken missbrauchen lassen."

Gündoğan reagiert

Gündoğan hat sich mittlerweile zu dem Treffen geäußert: "Es war nicht unsere Absicht, mit diesem Bild ein politisches Statement abzugeben, geschweige denn Wahlkampf zu machen." Özil und Gündogan wurden heute in den vorläufigen Kader für die Fußball-WM 2018 berufen. Bundestrainer Joachim Löw kündigte an, dass er mit beiden noch einmal über das Treffen mit Erdoğan reden wird.

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