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Alle Vögel sind schon da!

Zählen für den Vogelschutz: Wissenschaftler wollten wissen, wie viele Vögel es weltweit gibt - und haben das mal ausgerechnet. Damit wollen sie dabei helfen, gefährdete Arten zu retten.

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Die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus Australien haben natürlich nicht wirklich jeden Vogel weltweit gezählt. Sie nahmen Zahlen, die andere Wissenschaftler bereits herausgefunden hatten. Außerdem nutzten sie auch Zahlen von Menschen, die weltweit Vögel beobachtet haben und das dann im Internet aufgeschrieben haben. Mit diesen gesammelten Zahlen haben die Wissenschaftler dann ausgerechnet, wie viele Vögel es weltweit geben könnte. Und das Ergebnis: Rund 50 Milliarden Vögel gibt es auf der Erde. Zum Vergleich: Es gibt rund 7,8 Milliarden Menschen. Das heißt, auf jeden Menschen kommen sechs Vögel.

Zugvögel im Schwarm
Weltweit gibt es etwa 50 Milliarden Vögel.
Quelle: imago

Welchen Vogel es am häufigsten gibt

Ein Spatz. Symbolbild
Der Spatz heißt auch Haussperling und ist auch in Deutschland der häufigste Vogel.
Quelle: Lukas Schulze/dpa

Keine große Überraschung: Am häufigsten weltweit gibt es den Spatz. Auf Platz zwei landet der Star und auf Platz drei die Ringschnabelmöwe.

Welche Vögel selten sind

Kiwi
Der Kiwi ist ein Vogel, kann aber nicht fliegen.
Quelle: dpa

Viel wichtiger war den Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen aber herauszufinden, welche Vögel es nicht mehr so häufig gibt. Denn nur so können sie rechtzeitig erkennen, welche Vogelarten besser geschützt werden müssen. Zu den Verlierern der Zählung gehören Kiwis. Von den neuseeländischen Vögeln gibt es nur noch etwa 3.000. Auch selten geworden sind die Stelzenrallen. Nur noch 154.000 dieser Vögel aus Madagaskar leben noch.

Auch in Deutschland gibt es gefährdete Vögel

Archiv: Feldlerche
Naturschützer machen sich Sorgen um die Feldlerche
Quelle: imago

Vor allem um die Feldvögel machen sich deutsche Naturschützer und -schützerinnen Sorgen. In Deutschland gibt es nämlich schon seit einigen Jahren viel weniger Vögel, die auf Feldern oder Wiesen leben, wie zum Beispiel die Feldlerche oder der Kiebitz. Das liegt daran, dass es immer weniger natürliche Felder und Wiesen gibt. So finden die Vögel auch immer weniger Platz zum Leben und auch weniger Futter.

Warum Vögel wichtig sind

  • Vögel sind für unsere Umwelt super wichtig, denn sie haben gleich mehrere Jobs: Sie fressen Insekten oder im Fall einiger Greifvogelarten sogar Mäuse. So sorgen sie dafür, dass es weniger Schädlinge gibt, die Pflanzen angreifen.
  • Viele Vogelarten helfen auch dabei, dass neue Pflanzen entstehen: Sie fressen Früchte und Beeren und tun dann das, was alle Lebewesen tun: Ka ... ähäm - Verdauen! In ihrem Vogelkot hinterlassen die Vögel die Samen der Pflanzen. So verteilen verschiedene Vogelarten alle möglichen Pflanzensamen, aus denen dann Neues wachsen kann.
  • Und nicht zu Vergessen: Vogelgezwitscher tut gut! Naturgeräusche wie Wasser, Wind oder auch der Gesang von Vögeln kann beruhigend auf uns Menschen wirken und Stress reduzieren.

Diesen Text hat Katrin geschrieben.

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