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Zu teure Wohnungen

Wohnungen zu mieten, wird immer teurer. Vor allem in größeren Städten zahlen die Mieter immer mehr Geld an ihre Vermieter. Manche können sich das kaum noch leisten. Doch warum ist das so?

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Mietwohnungen gibt es in Deutschland viele. Doch in einigen Orten fehlen bezahlbare Wohnungen. Also Wohnungen, die sich die Menschen auch leisten können. Besonders heftig ist das in sehr großen Städten wie München, Köln oder Hamburg.

Demo gegen hohe Mieten in Berlin
In Berlin sind die Mieten besonders in den vergangenen Jahren stark gestiegen.
Quelle: reuters

Dass die Mieten in vielen größeren Städten immer teurer werden, ist ein Problem - vor allem für Familien und Menschen, die wenig verdienen. Forscher und Forscherinnen haben herausgefunden, dass diese Menschen oft in zu kleinen oder zu teuren Wohnungen leben.

Wenn die Menschen aber immer mehr Geld für die Miete zahlen müssen, bleibt auch weniger Geld für andere Dinge. Die Forscher haben einmal ausgerechnet, wie viel die Menschen in großen Städten für ihre Wohnung ausgeben - also für Miete, Strom und so weiter. Das Ergebnis: Von zehn Euro, die die Menschen verdienen, zahlt fast jeder Zweite mehr als drei Euro für das Wohnen. Ein kleiner Teil der Mieter gibt sogar mehr als die Hälfte seines Einkommens dafür aus.

Hier erfahrt ihr, warum es in deutschen Städten zu wenige bezahlbare Wohnungen für all die Menschen gibt, die dort leben möchten.

Deshalb gibt es zu wenige bezahlbare Wohnungen

Was dagegen getan werden könnte

  1. Es soll mehr und schneller gebaut werden. Das haben die Politiker und Politikerinnen der Bundesregierung bereits vor einem Jahr entschieden. Das heißt, es sollen mehr neue Wohnungen entstehen. Vor allem bezahlbare Wohnungen für Menschen, die nicht so viel verdienen. Doch: Bis die Wohnungen fertig sind, dauert es einige Jahre. Das heißt die Probleme von heute, löst das erst mal so schnell nicht.
  2. Die Menschen, die wenig verdienen, könnten vor Mieterhöhungen geschützt werden - ein Vorschlag der Forscher und Forscherinnen. So könnte verhindert werden, dass Vermieter immer mehr Geld für die Wohnung verlangen.
  3. Mieten könnten gesenkt werden. Das raten die Forscher, damit Wohnen wieder bezahlbarer wird.
  4. Menschen mit wenig Einkommen sollten in Zukunft mehr verdienen. Die Forscher und Forscherinnen sind der Meinung, dass, wenn die Mieten steigen, auch die Einkommen steigen sollten.
  5. Ländlichere Regionen könnten beliebter gemacht werden. Manche Menschen sind der Meinung, dass zum Beispiel mehr Arbeitsplätze auf dem Land geschaffen werden sollten. Außerdem sollte dafür gesorgt werden, dass die Menschen von dort gut und schnell zu ihren Arbeitsplätzen in den Städten kommen. Oder, dass es schnelles Internet gibt, damit die Menschen von zu Hause arbeiten könnten. So würden vielleicht mehr Menschen auf dem Land wohnen bleiben oder dort hinziehen. Dann wäre die Wohnungsnot in Städten nicht mehr ganz so groß.
  6. Wohnungen anders verteilen. In großen Städten gibt es oft Firmen, die sehr viele Wohnungen besitzen und deshalb für viele Menschen den Mietpreis bestimmen können. Manche fordern, dass der Staat diesen Firmen, die Wohnungen wegnehmen sollte. Enteignen, nennt man das. Dafür würden die Firmen Geld vom Staat bekommen. Dann könnte der Staat diese Wohnungen für weniger Geld an ärmere Menschen vermieten. Neue Wohnungen entstünden dadurch aber erst mal nicht.

Diesen Text hat Katrin geschrieben.

logo! - Das Problem mit den teuren Wohnungen 

Mittlerweile kosten Wohnungen so viel Geld, dass es zum Problem wird.

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