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WWF-Bericht zu bedrohten Arten

Mehr als 25.000 Tier- und Pflanzenarten sind bedroht - ein neuer Höchststand, meint die Umweltorganisation WWF.

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Waldelefanten, Seepferdchen und Koalas gehören zu den größten Verlierern im Jahr 2017. Um ihre Zukunft ist es nicht gut bestellt, so die Einschätzung des WWF. Der australische Koala etwa leidet darunter, dass sein Lebensraum mehr und mehr zerstört wird. Durch die Rodung von Wäldern und den Bau von Straßen und Wohngebieten bleibt den Tieren kaum noch die Möglichkeit, sich zurückzuziehen.

Archiv: Ein Koala-Männchen hängt am 22.11.2013 im Zoo in Dresden in seinem Gehege inmitten von Eukalyptus an einem Baumstamm
In einigen Regionen sind die Koala-Bestände seit den 90er Jahren um 80 Prozent zurückgegangen. Quelle: dpa

Stoßzähne werden Elefanten zum Verhängnis

Zentralafrikanische Waldelefanten haben vor allem das Problem, dass Wilderer es auf ihre Stoßzähne abgesehen haben. Obwohl der Handel damit mittlerweile in vielen Ländern verboten ist, wird das Elfenbein oft für viel Geld verkauft. Das führt dazu, dass die seltenen Elefanten immer noch gejagt werden.

Als Beifang im Fischernetz

Seepferdchen
Seepferdchen gehören zu den Verlierern. Quelle: dpa

Zwei verschiedene Seepferdchen-Arten leben im Mittelmeer. In der letzten Zeit ist ihr Bestand um 30 Prozent gesunken, es gibt also etwa ein Drittel Seepferdchen weniger als früher. Die Tiere zu fangen und sie zu verkaufen, ist verboten. Aber oft landen Seepferdchen als sogenannter Beifang in den Netzen der Fischer. Sie werden also unabsichtlich mitgefangen und sterben dabei.

In Deutschland weisen Experten darauf hin, dass es immer weniger Insekten gibt. Vor allem die Zahl fliegender Insekten schrumpft bedenklich. Darüber hatten wir bereits im Oktober berichtet, hier könnt ihr es nochmal nachlesen.

Ein paar Lichtblicke

Wenigstens ein paar gute Nachrichten gibt es aber auch in dem WWF-Bericht. So gibt es zum Beispiel wieder mehr Meeresschildkröten als früher. Auch eine bedrohte Delfin-Art, die im Fluss Mekong in Asien lebt, erholt sich langsam wieder. Und in Deutschland vermehrt sich der Fischotter wieder, der lange vor dem Aussterben stand. Das liegt vor allem daran, dass es wieder mehr naturbelassene Flüsse und Seen gibt, in denen die Tiere einen Lebensraum finden.

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