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Menschen in Mosambik von Krankheit und Hunger bedroht

Mitte März fegte ein heftiger Wirbelsturm über Teile der Länder Mosambik, Simbabwe und Malawi im Südosten Afrikas hinweg. Hunderttausende Menschen in dem Gebiet brauchen dringend Hilfe. Die Krankheit Cholera breitet sich aus und es fehlen Nahrungsmittel.

Datum:

Der Zyklon "Idai" war Mitte März mit heftigen Windböen und starken Regenfällen vom Indischen Ozean auf die Küste von Mosambik getroffen. Der Sturm zerstörte große Teile des Landes. Besonders betroffen ist die Hafenstadt Beira in Mosambik. Die Stadt ist fast vollständig verwüstet.

Kaum sauberes Wasser in Mosambik
Die Menschen in Mosambik haben nur wenig sauberes Trinkwasser.
Quelle: ZDF

Insgesamt haben in Mosambik schätzungsweise 500.000 Menschen ihre Häuser verloren und ungefähr 1,8 Millionen Menschen brauchen dringend Hilfe. Vor allem für Hunderttausende Kinder ist die Lage schwierig. Sie haben nicht genügend zu essen und zu trinken. Viele haben ihre Eltern durch den Zyklon verloren oder wurden von ihren Familien getrennt.

Die Krankheit Cholera breitet sich aus

Cholera-Impfung in Mosambik
Cholera-Impfung in Mosambik
Quelle: dpa

Viele Menschen haben kein sauberes Trinkwasser und keine richtigen Toiletten. Deswegen breiten sich jetzt Krankheiten wie Cholera schnell aus. Mehr als 5.000 Menschen sind bereits erkrankt. Ohne ärztliche Behandlung kann die Krankheit zum Tod führen. Nun sollen Hunderttausende Menschen geimpft werden, um damit besser vor der Krankheit geschützt zu sein. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat dafür große Mengen Cholera-Impfstoff nach Mosambik geliefert.

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Was ist das für eine Krankheit?

Videolänge:
1 min

Weitere Probleme vor Ort

  • Viele betroffene Gebiete sind schlecht zu erreichen: Straßen sind nicht befahrbar. Außerdem gibt es nicht genügend Rettungshubschrauber.
  • Der Sturm und der Regen haben auch Felder verwüstet und die Ernte zerstört. Dadurch fehlen Nahrungsmittel. Außerdem steigen die Preise für Lebensmittel momentan stark an. Experten befürchten, dass eine Hungersnot droht.
  • Viele Menschen werden noch vermisst. Deshalb ist bisher noch unklar, wie viele Menschen bei der Katastrophe verletzt oder getötet wurden. Mittlerweile geht man davon aus, dass in Mosambik und Simbabwe mehr als 1.000 Menschen durch den Zyklon gestorben sind.
  • Die Notunterkünfte sind überlastet. Zu viele Menschen müssen dort mit Essen, Trinken, Medizin und einem Schlafplatz versorgt werden.

Wie geht es weiter?

Helikopter mit Hilfsgütern wird bei Beira, Mosambik ausgeladen
Nach und nach kommen die Hilfslieferungen an.
Quelle: Reuters

Immer mehr Hilfslieferungen treffen in Mosambik ein. Einige Länder schicken Helferinnen und Helfer in die betroffenen Regionen. Auch deutsche Helfer sind vor Ort. Sie bauen zum Beispiel Filteranlagen, die das verschmutzte Wasser in den Brunnen reinigen, so dass die Menschen wieder sauberes Trinkwasser haben. Außerdem wollen viele Länder Geld spenden. Doch die Lage bleibt weiter angespannt: Einige Gebiete sind noch immer schwer zu erreichen.

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