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Wirbelsturm fegt über Indien

Indien ist eines der am stärksten von der Corona-Pandemie betroffenen Länder der Welt. Nun ist auch noch ein heftiger Wirbelsturm auf den Westen des Landes getroffen und hat einige Regionen verwüstet.

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Der Wirbelsturm, der über den Westen Indiens fegte, war extrem stark: ungefähr 180 Stundenkilometer. Dazu gab es viel Regen. So wurde vor allem in den Küstenregionen viel Schaden angerichtet: zehntausende Häuser sind beschädigt, tausende Bäume sind aus dem Boden gerissen worden und Stromleitungen sind teils zerstört. Deshalb hatten viele Menschen zeitweise keinen Strom.

Bäume liegen quer über eine Straße in Indien
Zehntausende Bäume sind im Westen von Indien aus dem Boden gerissen worden.
Quelle: dpa/ rafiq mabool

Einen so heftigen Wirbelsturm nennt man Zyklon. Dieser Zyklon, der über Indien fegt, wird "Tauktae" genannt. Wie ein Zyklon entsteht, erfahrt ihr in diesem Artikel:

zyklon debbie

logo! - Wie entsteht ein Zyklon? 

Erfahrt mehr über die Wirbelstürme.

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So geht es den Menschen im Westen Indiens

Der Wetterdienst hatte den Sturm schon kommen sehen, weshalb sich viele Menschen rechtzeitig in Sicherheit bringen konnten. Mehr als 150.000 Menschen verbringen nun einige Zeit in extra Unterkünften, die ihnen die Regionen zur Sicherheit bereitgestellt haben.

Mindestens 30 Menschen haben den Wirbelsturm nicht überlebt. Fast 100 Menschen werden am Dienstag noch vermisst. Helfer und Helferinnen suchen nach ihnen.

Arbeiter räumen nach heftigem Regen und Wind eine Straße mit umgestürtzten Bäumen frei
Arbeiter räumen nach heftigem Regen und Wind eine Straße mit umgestürzten Bäumen frei.
Quelle: epa

Wirbelsturm während der Pandemie

Der Zyklon trifft Indien in einer schwierigen Zeit, denn das Land ist sehr stark von der Corona-Pandemie betroffen. Am Dienstag sind mehr als 4.000 Menschen an den Folgen des Virus gestorben.

Viele Menschen in Indien haben Angst, dass sie sich in den Notfall-Unterkünften mit dem Coronavirus anstecken könnten. Oft leben dort viele Menschen auf sehr engem Raum zusammen. Deshalb kann es schwierig sein, Abstand zu halten.

Die größte Gefahr ist überstanden

Den heftigsten Abschnitt des Zyklons hat das Land schon überstanden. Auf dem Weg ins Landesinnere von Indien schwächte der Wirbelsturm „Tauktae“ wohl ab. Der Wetterdienst rechnet aber damit, dass noch einige starke Regenfälle und hohe Wellen folgen. Die größte Gefahr sei aber vorüber.

Diesen Text hat Fränzi geschrieben.

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