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Faire Klamotten?!

Jeans, T-Shirt oder Pullover – die meisten unserer Klamotten sind nicht fair gehandelt. Die Arbeitsbedingungen für die Menschen, die die Kleidung herstellen, sind sehr schlecht. Ein großer Teil der Kleidung wird in China, Indien oder Bangladesch hergestellt. Für die Firmen ist es viel billiger, die Kleidung dort nähen zu lassen.

Katastrophale Zustände

In den Textilfabriken arbeiten die Menschen sieben Tage in der Woche bis zu 16 Stunden am Tag. Manchmal haben sie noch nicht mal Zeit, um auf die Toilette zu gehen. In manchen Fabriken müssen sogar Kinder die Kleidung nähen. Und das für einen Lohn, der oft nicht fürs Leben reicht.

Auch auf den Baumwollfeldern sind die Bedingungen oft schlecht. Jedes Jahr erkranken tausende Feldarbeiter, weil Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden.

Das Gift soll die Pflanzen vor Schädlingen schützen, kann aber auch die Menschen krank machen.

Ein T-Shirt für zwei Euro? Das kann nur unter solchen schlechten Bedingungen für die Menschen produziert worden sein. Aber auch bei einem Shirt für 50 Euro könnt ihr nicht sicher sein, dass die Menschen gut und fair bezahlt und behandelt wurden.

Was tun? Wie erkennt man faire Kleidung?

Wer faire Kleidung kaufen möchte, der muss genau hinschauen. Es gibt Läden, die nur solche Kleidung verkaufen. Außerdem gibt es Siegel, wie zum Beispiel "GOTS" (Gobal Organic Textile Standard), "Faitrade", "Fairwear Foundation" oder "Textiles Vertrauen plus", die auf Produkte hinweisen, die unter besseren Bedingungen produziert wurden. Bisher gibt es aber noch kein gesetzlich geschütztes Zertifikat, sondern viele kleine Siegel.

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