Achterbahn

Dokumentarfilm über eine Unternehmerstory

Norbert Wittes Geschichte ist unglaublicher, als man sie erfinden könnte: Als einer der erfolgreichsten deutschen Schausteller geht er nach einem Unfall im Jahr 1981 pleite, baut in mühevoller Kleinarbeit das Geschäft so weit wieder auf, dass er Anfang der 90er Jahre genügend Kapital zusammen hat, um den Berliner Freizeitpark "Plänterwald" zu übernehmen. 2002 folgt die nächste Pleite.

Mitsamt ihrer Fahrgeschäfte siedelt die Familie nach Peru über, der Neustart dort misslingt. Um das Geld für den Rückkauf des "Plänterwalds" zusammenzubekommen, lässt sich Witte auf die peruanische Drogenmafia ein - der Coup misslingt, Witte wird in Deutschland, sein Sohn in Peru verhaftet.

Berg-und-Talfahrten

Ein Film, der neben der Unglaublichkeit der Geschichte vor allem von seinen Persönlichkeiten lebt. Denn nicht nur Norbert Witte ist einer, der immer wieder aufsteht; auch seine Frau und seine Tochter kämpfen unerbittlich für den inhaftierten Sohn und suchen bereits nach der nächsten Geschäftsidee. Dazu kommen teils zauberhafte Aufnahmen von umgestürzten Sauriern im "Plänterwald", von in die Jahre gekommen, romantisch vor sich hin alternden Vergnügungsgerätschaften oder auch Achterbahnfahrten im Dunkeln.

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