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Anders leben

Nachhaltige Zukunftsprojekte

Jede*r einzelne ist gefragt, etwas gegen unmäßigen und ressourcenverschwendenen Konsum zu tun. Aber auch staatlich regulierte Mäßigung stößt auf immer mehr Akzeptanz.

6 min
6 min
16.04.2021
16.04.2021
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 16.04.2022

Nicol Froning kauft nie Obst und Gemüse. Sie 'containert' und isst nur das, was sie in den Mülltonnen eines Supermarktes findet. Auf ihrem Youtube-Kanal mit immerhin 70.000 Abonnenten erzählt sie sehr glaubwürdig davon, dass sie keine Ressourcen verschwenden will und wie gut sich ihr minimalistischer Lebensstil anfühlt. Die Biomarktregale werden immer breiter, der Zuwachs bei Naturkosmetikprodukten liegt im zweistelligen Bereich, über 20 Prozent der Haushalte nutzen Ökostrom.

"Unternehmen sollten diesen Trend nicht verpassen", sagt Meike Gebhard, Gründerin der Internetplattform "Utopia", die es sich zur Aufgabe gemacht hat, über nachhaltige Produkte zu informieren. Inzwischen hat die Seite einen Traffic von 10 Millionen Klicks im Monat.

Allerdings: Was ökologische Kleidung angeht, liegt deren Verkaufsanteil bislang noch bei unter einem Prozent. Daran will Marie Nasemann etwas ändern. Früher jettete sie als Model um die Welt, jetzt zeigt sie auf ihrem Blog "Fairknallt" und auf Instagram ihren 165.000 Follower*innen, dass faire ökologische Mode nichts mit schratigen Kratzpullis zu tun haben muss. Bislang verbrauchen die Deutschen so viele Ressourcen, dass die Menschheit drei Erden benötigte, wenn die ganze Welt in diesem Ausmaß konsumieren würde.

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