aspekte vom 22. September 2017

Moderiert von Katty Salié und Jo Schück

Kultur | aspekte - aspekte vom 22. September 2017

Themen: Kultur trifft auf Wahlspots - Wie Prominente Parteienwerbung sehen; Nobelpreisträger zur Lage der Türkei - Der neue Roman von Orhan Pamuk; Alles neu im Berliner Ensemble - Eröffnung des politischsten Theaters; Starautor Ken Follett legt nach - …

Beitragslänge:
43 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 21.09.2018, 23:59

Kultur trifft auf Wahlspots

Wie Prominente Parteienwerbung sehen

Wahlwerbespots, die offiziellen Selbstdarstellungen der Parteien, sagen nicht nur etwas über die Parteien selbst aus, sondern auch über diejenigen, an die sie sich richten. Wenn man die Gesamtheit der Parteienwerbung betrachtet, bekommt man also einen ziemlich guten Eindruck von der aktuellen deutschen Geistesverfassung. aspekte untersucht in dieser Woche die Spots der sechs Parteien, die mit Wahrscheinlichkeit am Sonntag in den Bundestag gewählt werden, und wirft einen Blick auf Botschaften, Gefühlstemperaturen und stilistische Mittel - unterstützt von der amerikanischen Schriftstellerin Deborah Feldman, die seit kurzem einen deutschen Pass hat und zum ersten Mal bei einer Bundestagswahl wählen kann, von der Entertainerin Gayle Tufts, dem Schriftsteller Wladimir Kaminer und dem Regisseur Andres Veiel.

Nobelpreisträger zur Lage der Türkei

Der neue Roman von Orhan Pamuk

Am 25. September erscheint der neue Roman von Orhan Pamuk, "Die rothaarige Frau". Es ist eine Geschichte von der komplexen Beziehung zwischen Vätern und Söhnen, von Liebe und Verrat, von Schuld und Sühne, die sich von 1985 bis ins Heute zieht. Lange hat die Welt auf Worte des türkischen Literaturnobelpreisträgers zur kritischen Entwicklung seines Heimatlandes nach dem gescheiterten Militärputsch gewartet. Pamuk, der sich in erster Linie als Künstler sieht und die Rolle eines Repräsentanten der Türkei ablehnt, äußert sich im exklusiven Interview unter anderem zu den massenhaften Verhaftungen nach dem Putsch und zur Beziehung Türkei-Europa.

Alles neu im Berliner Ensemble

Eröffnung des politischsten Theaters

Das Berliner Ensemble erfindet sich neu. Oliver Reese, neuer Intendant des historischen Hauses, hat sich viel vorgenommen. Ein hochkarätiges Ensemble trifft auf die Regisseure und Regisseurinnen unserer Tage. Dazu eine ambitionierte Textgrundlage und fertig ist das neue BE? Wir schauen uns das Ganze genauer an. Zur Eröffnung am 21.September, drei Tage vor der Bundestagswahl, treibt natürlich die Frage um 'Wie politisch ist das neue BE'? Was haben die aktuellen Neuinszenierungen "Caligula" von Albert Camus und "Der Kaukasische Kreidekreis" von Bertolt Brecht mit der politischen Weltlage momentan zu tun? Wie soll sich das Theater gerade jetzt positionieren? Wir werfen einen Blick hinter die Kulissen des neuen BE, wo uns Intendant Oliver Reese, der neue Hausregisseur Michael Thalheimer, Moritz Rinke, Leiter der neu gegründeten Autorenwerkstatt, die Schauspielerinnen Constanze Becker und Stefanie Reinsperger Rede und Antwort stehen. Jo Schück wird am Eröffnungsabend live vor Ort sein und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zum Interview im "neuen" Berliner Ensemble treffen.

Musik & Gespräch

Live: Tori Amos mit "Upside Down 2"; Im Gespräch: Frank-Walter Steinmeier - Jo Schück trifft den Bundespräsidenten im Berliner Ensemble

Starautor Ken Follett legt nach

Sein neuer Mittelalter-Roman

Mit seinem neuen 1000-Seiten-Wälzer "Das Fundament der Ewigkeit" kehrt Ken Follett zurück in die Vergangenheit, an die Schauplätze seiner größten literarischen Erfolge "Säulen der Erde" und "Tore der Welt". Mit dem neuen Schmöker beschließt er zugleich seine Kingsbridge-Trilogie. Die Stadt findet sich jetzt in der Ära Elizabeth I. wieder. Mitte des 16. Jahrhunderts wacht die altehrwürdige Kathedrale noch immer über die Stadt, doch ist sie im Widerstreit zwischen Katholiken und Protestanten zutiefst gespalten. Der Glaubensstreit wütet nicht nur unter den Mächtigen in Europa, er zerstört auch Familienbande und trennt Liebende voneinander. In diesen turbulenten Zeiten des allgemeinen Misstrauens entstehen die ersten europäischen Geheimdienste. Und so ist Ken Follett auch dem ersten James Bond der Tudor-Ära und seinen Gegenspielern auf der Spur – mit Hochspannung. Und historisch so genau wie möglich.

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