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aspekte vom 30. Oktober 2020

Moderiert von Jo Schück

Wohnen in Corona-Zeiten - Unser Verhältnis zum eigenen Heim; Hausbesetzer heute und früher - Roman "Aufprall" über die 80er Jahre; Gast: Thomas Melle; Musik: Amy Macdonald

43 min
43 min
30.10.2020
30.10.2020
UT
UT
Video verfügbar bis 29.10.2021

Wie wollen wir wohnen? Wie verändert die Coronakrise den Blick auf die eigenen vier Wände? Beeinflusst das Credo vom Zuhausebleiben die Psyche der Gesellschaft? Und was, wenn Mieten unbezahlbar werden? Jo Schück ist in Berlin unterwegs, auf Baustellen für sozialen Wohnungsbau, in verkauften Wohnungen und besetzten Häusern.

Lars Nickel: Beletage. Ansichten eines Fensterputzers. Fotoband
Fotoband - Ansichten eines Fensterputzers
Quelle: Braus

Fotograf Lars Nickel begleitet als Fensterputzer die Veränderungen in bürgerlichen Wohnzimmern. Professorin Christine Hannemann forscht zu den Einschnitten, die das vermehrte Homeoffice mit sich bringt. Hält durch die Coronakrise ein Neo-Biedermeier Einzug in deutsche Wohnungen? Dazu äußert sich Jan Mende - Kurator des Berliner Museums 'Knoblauchhaus' und somit ausgewiesener Biedermeier-Experte.

Josephine Köhler und Jannik Mühlenweg in "Die Lage" von Thomas Melle am Schauspiel Stuttgart
Josephine Köhler und Jannik Mühlenweg in "Die Lage" von Thomas Melle am Schauspiel Stuttgart
Quelle: Schauspiel Stuttgart/Björn Klein

Über bezahlbaren Wohnraum als Mangelware schreibt Thomas Melle sarkastisch in seinem Theaterstück "Die Lage". "Wir, die Masse der Wohnungssuchenden, sind das Angebot für den Immobilienmarkt", erklärt er Jo Schück im Gespräch. Was sind die Gründe für die hohen Preise, und was bringen politische Instrumente gegen steigende Mieten? Zum Mietendeckel in der Hauptstadt äußert sich unter anderem Berlins Bausenator Sebastian Scheel.

 Heinz Bude, Bettina Munk, Karin Wieland: Aufprall. Romancover
Ein biografischer Hausbesetzer-Roman
Quelle: Hanser

Die legendäre Zeit der Hausbesetzungen im West-Berlin der 80er-Jahre behandelt der autobiografische Roman "Aufprall" von Bettina Munk, Karin Wieland und Heinz Bude. Jo Schück trifft derzeitige Bewohnerinnen und Bewohner des autonomen Hausprojektes "Köpi" und der kürzlich noch besetzten und jüngst geräumten "Liebig34" in Berlin. Er spricht mit ihnen über ihre Vision vom Wohnen.

Im Interview zum Thema Wohnen kommen auch Blogger Sascha Lobo, Schauspielerin Anna Thalbach sowie die Autoren Sarah Bosetti und Wladimir Kaminer zu Wort.

Amy Macdonald im Gespräch mit aspekte-Moderator Jo Schück
Amy Macdonald im Gespräch mit Jo Schück
Quelle: ZDF/Jula Hoepfner

Außerdem stellt aspekte den diesjährigen Gewinner des Internationalen Hochhauspreises vor, der weltweit als wichtigster Architekturpreis für Hochhäuser gilt - das Preisgeld beträgt 50.000 Euro. Die Finalisten 2020: Omniturm (Frankfurt am Main) von BIG – Bjarke Ingels Group, Eden (Singapur) von Heatherwick-Studio, London, Norra Tornen (Stockholm) von OMA Office for Metropolitan Architecture, Rotterdam The Stratford (London)von Skidmore, Owings & Merrill, London Leeza SOHO (Peking) von Zaha Hadid Architects, London. Der Sieger wird am 29. Oktober in der Frankfurter Paulskirche ausgezeichnet. Die Veranstaltung wird live im Internet übertragen.

Musikgast ist die schottische Sängerin Amy Macdonald, die ihre neuen Songs über den Dächern von Berlin präsentiert.

Stab

  • Moderation - Jo Schück
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