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Die Zukunft der Stadt

Wie wollen wir leben? aspekte am 21. Mai 2021 mit Jo Schück

Themen: Utopie für die grüne Stadt von morgen - Von "Woven City" bis "Neom The Line"; Eröffnung Architekturbiennale Venedig - Erstes großes Kulturevent nach Corona; Rettung der Innenstädte? Die Idee der 15-Minuten-Stadt; Musik: Monolink

44 min
44 min
21.05.2021
21.05.2021
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 21.05.2022

Am kommenden Samstag eröffnet trotz Pandemie und mit hohen Hygieneauflagen die 17. Architekturbiennale in Venedig. Das Motto lautet: "How will we live together?" Auf welche Herausforderungen treffen Stadtplaner, Architekten und die wachsende Stadtgesellschaft? Wie sehen unsere Städte künftig aus? Was bedeutet 'smarte Stadtplanung' und nachhaltiges Bauen?

Eröffnung Architekturbiennale Venedig

Jo Schück in Venedig - im Hintergrund sieht man die Seufzerbrücke
Jo Schück in Venedig - vor der Postkartenansicht der Seufzerbrücke
Quelle: ZDF/Anne Smith

Jo Schück besucht in Venedig vorab die Architekturbiennale, trifft den Kurator Hashim Sarkis und schaut, welche Zukunftsideen und Konzepte die Biennale bietet. Im Deutschen Pavillon zum Beispiel werden die Besucher ins Jahr 2038 versetzt - dann, so die Prämisse, seien alle Krisen der Städte gelöst. Bewohner*innen Venedigs erzählen von der Einzigartigkeit, in der Lagunenstadt zu wohnen. Keinesfalls sei sie ein reines Denkmal oder ein Ort der Vergangenheit. Der Arzt Luca Ratti und die Historikerin Luigina Romor sehen ihr Venedig eher als Vorbild für andere Städte: alles an einem Ort, aus nachhaltigen Materialien gebaut und Autos brauche man nicht.

Utopie für die grüne Stadt von morgen

Utopien für die Stadt der Zukunft gibt es auch unabhängig von der Biennale. So hat der dänische Architekt Bjarke Ingels "Woven City" entworfen, eine japanische Stadt für Toyota am Fuße des Fujiyama. Dort ist der Verkehr unter Tage verbannt, Straßen und Plätze sind für die Menschen reserviert. Der spanische Architekt Vicente Guallart plant ein ökologisches Stadtviertel südlich von Peking.

Die Idee der 15-Minuten-Stadt

Für die meisten ist eine Stadt lebenswert, wenn vieles zu Fuß erreichbar ist – die sogenannte "15-Minuten-Stadt". In Deutschland gilt das vielerorts als Rettungskonzept für verödete Innenstätte. Beispiele für gelungene Stadtplanung sind Nantes in Frankreich und die spanische Metropole Barcelona.

Turit Fröbe "Eigenwillige Eigenheime"

Nach wie vor steht das Eigenheim am Stadtrand hoch im Kurs. Mit der Architekturkritikerin Turit Fröbe schaut sich Jo Schück am Berliner Stadtrand um und entdeckt, welche teils skurrilen Bauten entstehen. Was ist im Hinblick auf den Klimawandel in Sachen Bauen geboten? Welche Wohnform wird den Menschen gerecht?

Monolink mit "Harlem River"

Der Berliner Musiker Monolink, einer der erfolgreichsten Elekromusiker hierzulande, empfängt Jo Schück in seiner Wohngemeinschaft und nimmt ihn mit in sein Tonstudio. Dort spielt er exklusiv für aspekte seinen Song "Harlem River".

Stab

  • Moderation - Jo Schück
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