Back in the USSR?

Apparatschik Wladimir Putin

Wladimir Putin - der Mann ohne Gesicht. Am 4. März 2012 wird der Kreml-Kandidat nach allen Prognosen wohl wieder Präsident Russlands werden.

Wladimir Putin
Wladimir Putin Quelle: dpa

Alles spricht dafür, auch wenn die neue Mittelschicht immer heftiger protestiert. Vor der Russland-Wahl ist ein regelrechter Kulturkampf ausgebrochen. Künstler und Gesellschaft sind tief gespalten.

Demokrat oder Gangster?

"Putin ist oberster Mafiosi" - Interview mit Masha GessenDoch wer ist dieser Wladimir Putin eigentlich? Ein Hoffnungsträger oder der neue Zar? Ein "lupenreiner Demokrat" oder ein "Vertreter des Staatsgangsterums", wie die russisch-amerikanische Journalistin Masha Gessen in ihrer neuen, aufsehenerregenden Biografie schreibt?

Effektive Gleich- und Ausschaltung

Für die 45-jährige Autorin ist Putin ein Aufsteiger. Er stammte in Leningrad aus einfachen Verhältnissen, meldete sich als Schuljunge beim Geheimdienst und träumte schon in jungen Jahren von einer Agentenkarriere. Von einem linientreuen KGB-Major in Dresden diente er sich mit großer Zähigkeit zum Präsidenten hoch. Längst zählt er zu den reichsten Oligarchen Russlands. Der Aufstieg zum "System Putin" hat Folgen. Die Gleichschaltung der Medien und Ausschaltung von Gegnern und Oppositionellen gehören seit Jahren zum Alltag. Die lange in den USA lebende Gessen meint, Putin habe die Rückverwandlung Russlands in die Sowjetunion - nur ohne Kommunismus - längst vollzogen. Er war der richtige Apparatschik zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Nun inszeniere er sich als Retter des Landes. Back in the USSR? aspekte stellt Autorin und Buch vor.

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