Bärenstimmung

Das Beste von der Berlinale

Die Bärenjagd ist zu Ende. Am Samstag werden in Berlin die begehrten Filmpreise vergeben. Einhelliger Favorit für den Goldenen Bären bei Fachpresse, Publikum und auch "aspekte" ist Christians Petzolds "Barbara" (eine ZDF-Koproduktion).

Nina Hoss (r.) und Roland Zehrfeld in Christian Petzolds Film "Barbara"
Nina Hoss (r.) und Ronald Zehrfeld in Christian Petzolds Film "Barbara" Quelle: Hans Fromm

Zum fünften Mal spielt Nina Hoss schon unter Petzolds Regie, sie wäre auch eine Kandidatin für den Silbernen Bären - hätte sie ihn nicht schon 2007 für "Yella" gewonnen. Für ihren Partner Ronald Zehrfeld wird der Film mit Sicherheit den Durchbruch als Schauspieler bringen.

Preisverdächtiges aus Ungarn

Traditionsgemäß war der Wettbewerb dominiert von politischen und sozialen Themen, herausragend hier der Schweizer Film "L'enfant d'en haut", auch durch seinen 12-jährigen Hauptdarsteller Kacey Mottet, der einen verwahrlosten Jungen spielt.

Unter den poetischen Kunstfilmen bleibt der griechische Beitrag "Metéora" durch seine starken Bilder zweier alter Bergklöster im Gedächtnis. Einen Preis verdient hätte auch das gesamte Ensemble der Roma-Laiendarsteller von "Just the Wind". Der Wettbewerbsbeitrag des ungarischen Regisseurs Bence Fliegauf handelt von der täglichen Erniedrigung von Roma in Ungarn - dabei orientiert er sich an einem wahren Fall, dem rassistischen Mord an einer Roma-Familie.

Entzückende Zahnlücke

Eine Entdeckung unter den Schauspielerinnen ist die Französin Léa Seydoux (die mit der entzückenden Zahnlücke), im Wettbewerb gleich mit zwei Filmen vertreten.

Um unser Web-Angebot optimal zu präsentieren und zu verbessern, verwendet das ZDF Cookies. Durch die weitere Nutzung des Web-Angebots stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Näheres dazu erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Gemerkt! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Abonniert! Abo beendet