Berliner Göre rockt die Opernbühne

Die rasante Karriere der Anna Prohaska

Sie gilt als "aufstrebender Weltstar", als das "angesagteste Glamourgirl der Oper", als Ausnahmetalent. Kurz: Für viele ist sie die neue Hoffnung im Operngeschäft. Und längst ist sie kein Insider-Tipp mehr, sondern eine, mit der man rechnen muss: die Sopranistin Anna Prohaska.

Bereits ein Jahrzehnt Bühnenerfahrung kann die erst 26-Jährige vorweisen. Geboren in Österreich, ausgebildet in Berlin, gehört sie seit fünf Jahren zum Ensemble der Berliner Staatsoper.

Operndebüts in allen Musikmetropolen

Dort glänzte sie bereits in vielen großen Rollen, unter anderem nicht nur stimmlich als Poppea in den Kostümen von Christian Lacroix in Händels "Agrippina" sowie jüngst als Anne Trulove in der Neuproduktion von Strawinskys "The Rake's Progress" - bewundert vom Publikum, Kritikern und Kollegen gleichermaßen. Große Dirigenten wie Barenboim und Abbado reißen sich um sie, jetzt steht die quirlige, zierliche Berlinerin am Beginn einer Weltkarriere. Operndebüts in allen großen Musikmetropolen stehen bevor.

Doch sie kann noch mehr außer Oper: Als Liedsängerin steht sie ganz alleine auf der Bühne und erschafft mit den "Miniaturstücken" eine Welt, in der sie mindestens ebenso fasziniert wie in den großen Opernrollen. "Sirene" heißt jetzt ihre erste Solo-CD bei einem Major-Label. Statt beliebten Arien-Potpurri nach dem Motto "Schaut mal, was ich alles singen kann", hört man dort betörenden Liedgesang. Ein gewagtes Projekt für eine Sängerin, deren Karriere sich im rasanten Tempo entwickelt.

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