Die Kunst der Aufklärung in China

Deutsche Kunst im neuen Nationalmuseum in Peking

Drei deutsche Museen - die Bayrische Staatsgemäldesammlung München, die Dresdner Staatlichen Kunstsammlungen und die Staatlichen Museen zu Berlin - werden am 1. April mit der Ausstellung "Kunst der Aufklärung" das rekonstruierte Chinesische Nationalmuseum in Peking eröffnen.

Die einjährige Exposition passt als großes Kulturevent zu den immer enger werdenden wirtschaftlichen Verflechtungen der beiden Länder: China trägt zu einem Gutteil den deutschen Aufschwung nach der Finanzkrise mit.

"Kunst der Aufklärung" als Chance?

Und die Deutschen haben selbst die Sanierung und Erweiterung des neuen Chinesischen Nationalmuseums realisiert. Das Hamburger Architekturbüro Gerkan, Marg & Partner schuf mit dem Nationalmuseum eine weitere architektonische Ikone im Herzen Pekings.

Die deutsche Eröffnungsausstellung mit 600 prachtvollen Kunstwerken aus Deutschland steht unter dem Titel "Kunst der Aufklärung". Ein Thema, das zum einen für eine bemerkenswerte Öffnung Chinas steht. Doch ganz sicher hoffen ideologische Hardliner in der chinesischen Führung, dass Kunst, die ihre Botschaft nie plakativ, sondern in sublimer Form vermittelt, unverstanden bleibt. Andererseits bietet die Ausstellung die Chance, Ideen von Teilhabe, Demokratie und Freiheit zur Diskussion zu stellen und damit Tabus zu brechen.

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