Eine griechische Tragödie?

Eine Reportage von der Kunstbiennale aus Athen

Am vergangenen Donnerstag brach in Athen das Chaos aus. Während die Regierung im Parlament ein weiteres Sparpaket zusammenschnürte, eskalierten draußen die bis dahin größten Proteste seit Beginn der Schuldenkrise zu wahren Straßenschlachten.

Gewaltsame Demonstranten in Athen
Gewaltsame Demonstranten in Athen Quelle: dpa

Die Zukunft des "Landes am Abgrund" ist ungewiss. Vielleicht wissen die Parlamentarier auf dem EU-Gipfel in Brüssel mit ihrem Teil-Schulden-Erlass wie es weitergehen soll, vielleicht weiß es das Orakel in Delphi?

Künstlerischer Überlebenswillen

Möglicherweise haben aber auch die Künstler ein Zukunftspatent!? Zwei Tage nach den Gewalteskalationen wurde die dritte Kunstbiennale in Athen eröffnet. Mit unzähligen Freiwilligen, ohne staatliche Gelder und finanzkräftige Sponsoren will sie den Umbruch der Gesellschaft untersuchen. Es scheint, als wäre die Krise ein Katalysator, eine Muse für die Kunst.

Doch kann die Kunst den Politikern voraus sein oder läuft sie den Ereignissen doch nur hinterher? aspekte schaut sich auf der Biennale und in den einschlägigen Künstlervierteln Athens um, spricht mit Kuratoren, Künstlern und Galeristen - in der Hoffnung auf ein Heureka-Erlebnis.

Um unser Web-Angebot optimal zu präsentieren und zu verbessern, verwendet das ZDF Cookies. Durch die weitere Nutzung des Web-Angebots stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Näheres dazu erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Gemerkt! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Abonniert! Abo beendet