Gespür für das, was coole Mädchen tragen

Extrem erfolgreich: Das Modelabel Lala Berlin

Die Designerin Leyla Piedayesh ist im Modeolymp angekommen. Mit ihrem Label Lala-Berlin trifft sie den Zeitgeist, weiß schon vor den hippen Modeleuten, was angesagt ist.

Leyla setzt auf hochwertige Materialien wie Kaschmir und Seide. "Ich lasse mich nicht so gerne verarschen und gebe das auch nicht gerne weiter. Ich habe einen Anspruch an Qualität, den ich erfüllen möchte. Einen Kaschmir-Pulli gibt's bei mir nicht zum Discount-Preis."

Der Wiedererkennungswert ist groß

Bekannt geworden ist Leyla mit übergroßen Palästinensertüchern, auch aus Kaschmir. Dafür nutzt sie ein altbewährtes Design und kombiniert es neu mit schrillen Farben. Kanariengelb, Petrolblau, Grasgrün. Ein politischer Hintergrund? "Ich komme zwar selber aus dem Iran, daher wird da gerne ein Bezug vermutet, aber so lapidar es klingt: Mir gefällt einfach das Design." Aquarell auf Seide? Lala Berlin. Prints auf Kaschmir? Lala Berlin.

Der Wiedererkennungswert ist groß. Ihre Sachen tragen jetzt Heidi Klum, Cameron Diaz, Heike Makatsch, Hannah Herzsprung. Die Liste ließe sich fortführen. "Ich habe meistens so eine coole Braut vor Augen", sagt Leyla, "eine mit einer leichten Rock'n'Roll-Attitüde, aber auch entspannt im Abendoutfit. Vielleicht nennt man sie die Freie, Wilde, Emanzipierte!"

Erstaunlich unaufgeregt

2004 hat sie das Label alleine gegründet, mittlerweile arbeiten 25 Leute bei ihr, sie verkauft ihre Sachen in 165 Läden weltweit. Und bleibt dabei erstaunlich unaufgeregt, bodenständig. Wir haben Leyla Piedayesh in ihrem Atelier in Berlin-Mitte und kurz vor der Präsentation ihrer neuen Winterkollektion 2012 auf der Fashion -Week in Berlin getroffen.

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