Höllenritt

Vater sind Supermänner - und manchmal Arschlöcher

Aus der Sicht des 12-jährigen Jakob erzählt Martin Busker von den Problemen eines Scheidungskinds.

Zum ersten Mal soll Jakob am Wochenende von seinem Vater abgeholt werden - und wird sogleich mit dessen neuer Freundin und deren Tochter konfrontiert. Unbedingt will Jakob Mitglied des "Papas sind Arschlöcher"(PSA)- Clubs seiner beiden besten Freunde werden, die ebenfalls Scheidungskinder sind. Er versucht, dafür Punkte sammeln, indem er seinem Vater zeigt, was er von ihm hält. Nach einigen Peinlichkeiten und Konflikten wird am Ende dann doch manches gut: Jakob merkt, dass er seinen Vater trotz allem braucht und der Vater stellt fest, dass es Dinge gibt, von denen Frauen nichts verstehen - typisch Männerwirtschaft.

Netter Film

"Höllenritt" arbeitet über weite Strecken mit Off-Tönen (Jakobs Kommentare und Gedanken) und Animationen. Wir sehen Jakobs Fantasien und Träume, so zum Beispiel, wie die "Neue" des Vaters zum Teufel wird. Oder wie der Vater selbst - ein Polizeibeamter, spezialisiert auf Selbstmörder - als Superman den Sohn rettet. Komisch.

Am Ende sind die Konflikte beiseite gelegt, es ist einmal mehr bestätigt, was sich für Frauen und was für Männer "gehört". Ein netter Film.

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