Moderner Heimatfilmer

Der Bayer Christian Lerch im Portrait

"Was weg is, is weg". Ist das wirklich so? Wenn ja, wie kann man einen Film darüber machen? Christian Lerch ist Schauspieler und Drehbuchautor. Für Marcus H. Rosenmüller hat er Geschichten entwickelt, die große Kinoerfolge wurden, zum Beispiel "Wer früher stirbt, ist länger tot".

Christian Lerch
Christian Lerch Quelle: Senator

Nun hat Christian Lerch zum ersten Mal selber Regie geführt. Sein Debüt "Was weg is, is weg" zeigt, dass der Zivilisationsprozess selbst im glücklichen Oberbayern zu einigen Verlusten geführt hat, Verlusten an familiärem Zusammenhalt, auch an körperlicher Unversehrtheit.

"Feldweg-Roadmovie"

Wenn es ums Geld geht, der Gerichtsvollzieher vor der Tür steht, hilft nur noch der Schnitt ins eigene Fleisch. Das ist Fortschritt.

Christian Lerchs "Feldweg-Roadmovie" um eine auseinander fallende Familie spielt im Jahr 1986, am Tag, an dem in Tschernobyl der Reaktor hoch ging.

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