Moderner Krieg in der Kunst

Die Ausstellung "Serious Games" zeigt Künstlerpositionen zum Thema Krieg

Was machen Bilder vom Krieg mit uns? Eine Frage, die angesichts der aktuellen Lage in Libyen brisant ist. Der Künstler und Filmemacher Harun Farocki geht dieser Frage in einer großen Ausstellung als Kurator nach. Er zeigt eigene Arbeiten und weitere 22 Künstlerpositionen zum Thema Krieg.

In der Darmstädter Mathildenhöhe zeigt Farocki eigene Arbeiten und weitere 22 Künstlerpositionen zum Thema Krieg: handgewebte "Kriegsteppiche" aus Afghanistan, die Panzer, Hubschrauber und sogar den Terroranschlag vom 9. September 2001 darstellen. Daneben zu sehen: Pop-Art Collagen, auf denen schicke Models in schicken Interieurs neben kämpfenden GI's stehen - und Farockis Filme, die die Wechselwirkung zwischen Militär und Computerspiel-Industrie zeigen.

Realität und Virtualität

Die Wahrnehmung von Krieg wird durch den ständigen Bilderkonsum radikal verschoben. Die Grenze zwischen Realität und Virtualität verschwimmt. Andererseits sollen simulierte Bilder sogar helfen, Soldaten von Kriegstaumata zu heilen.

aspekte fragt, ob die Kunst der Gewalt der Kriegsbilder etwas entgegensetzen kann - und ob das ehrgeizige Ausstellungsprojekt gelungen ist.

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