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Wie Beziehungen unser Genom verändern

Neues aus der Epigenetik

Es scheint eine abgemachte Sache, dass wir durch unsere Gene auf Gedeih und Verderb vorgeprägt sind. Die junge Wissenschaft der Epigenetik verändert diese Vorstellung.

Videolänge:
4 min
Datum:
19.02.2021
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 19.02.2022

Denn auf dem Genom sitzt das sogenannte Epigenom, ein sich stetig wandelndes molekulares Gedächtnis, das gute wie schlechte Erfahrungen speichert und sich über das Erbgut auch auf Nachfolgegenerationen überträgt. Zuwendung durch Beziehungen zur Mutter und später zu Bezugspersonen beeinflussen das Epigenom, genauso wie Stress und Ernährung. Tatsächlich können so erfahrene Traumata von der Großelterngeneration auf die Enkel übertragen werden.

Andererseits kann jeder Mensch sein Epigenom auch positiv beeinflussen oder gar "heilen". Durch harmonische Beziehungen, durch gute Ernährung und durch den Genuss von Musik oder Meditation. Isabelle Mansuy ist Professorin für Molekulares Bewusstsein und forscht seit 20 Jahren an der ETH Zürich über Epigenetik. Sie verbreitet die frohe Kunde, dass wir unsere eigenen Gene steuern können. Sie liefert eine neue Perspektive auf psychische, soziologische und kulturelle Einflüsse, die uns in die Lage versetzen, unser epigenetisches Profil positiv zu beeinflussen - auch für unsere Nachkommen.

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