Neues von Bob Marley

Ein Berlinale-Film zeigt mehr als Rastafari

Er ist der bekannteste kiffende Musiker aller Zeiten - und doch gibt es in der schillernden Vita von Bob Marley noch immer Neues zu entdecken. Jetzt hat sich der preisgekrönte Filmemacher Kevin Macdonald dem legendären Rastaman genähert - in einem epischen Dokumentarfilm von zweieinhalb Stunden Länge.

Bob Marley
Bob Marley Quelle: Berlinale

Auf der Berlinale 2012 hört man jetzt Bob Marleys bislang kaum bekannte erste Plattenaufnahme und lernt ihn als passionierten Fussballspieler kennen - ein verbissener Wettkämpfer, der stets den Sieg anstrebte und dem dies mit scheinbar cooler Gelassenheit oft gelang.

Aus dem Archiv: Eine Frage - und die längste Antwort der Welt: Bob Marley im aspekte-Gespräch, 1979

Spross eines weißen Offiziers

In Gesprächen mit seiner Familie und engsten Freunden entsteht ein vielschichtiges Porträt, das Konflikte nicht ausspart: Irgendwie musste der eifrigste Missionar der Rastafari-Bewegung damit umgehen, dass er nicht von einem schwarzen Jamaikaner, sondern einem weißen Offizier der britischen Armee abstammte. Und dass er sich als experimentierfreudiger Musiker aus Erfolgsgründen auf den Reggae-Sound festlegen musste, der ihn schließlich zur Legende machte.

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