Nur eine kam durch

Marion Brasch über ihre "fabelhafte" DDR-Familie

"Thomas wollte mich heiraten, wenn ich 18 bin, Klaus war der lustigste, ein toller Schauspieler, Peter kannte mich am besten. Alle drei Brüder sahen toll aus, waren Künstler, mehr oder weniger berühmt. Und ich war ihre kleine Schwester", erzählt Marion Brasch im aspekte-Interview.

Marion Brasch
Marion Brasch Quelle: ZDF

Marion Brasch, 51, Radiomoderatorin beim Berliner Sender "radioeins", ist die Tochter einer außergewöhnlichen Familie. Ihr Vater war hoher Parteifunktionär in der DDR, ihre drei Brüder begabte Künstler. Thomas Brasch, Dichter und Filmemacher, verließ 1976 die DDR und ging in den Westen. Mit seinem Buch "Vor den Vätern sterben die Söhne" avancierte Marions ältester Bruder in kürzester Zeit zum Kultautor in Ost und West.

Alle drei Brüder richteten sich zugrunde

Der mittlere Bruder, Klaus Brasch, war Schauspieler, spielte in DDR-Klassikern wie "Solo Sunny" mit. Peter schrieb Hörspiele und Theaterstücke, blieb in der DDR. Alle drei Brüder richteten sich mit Alkohol und Drogen zugrunde.

Der aspekte-Beitrag: Marion Braschs "fabelhafte" DDR-Familie

Jetzt hat Marion Brasch aus der Perspektive der kleinen Schwester die Geschichte ihrer "fabelhaften" Familie aufgeschrieben. "Ab jetzt ist Ruhe" - so der Titel - beschreibt leicht und wohltuend schnoddrig ihren Weg zwischen Linientreue und Aufbegehren, Familie und anderen Katastrophen, in ein eigenes Leben als erwachsene Frau - die mehr ist als Tochter oder Schwester.

Um unser Web-Angebot optimal zu präsentieren und zu verbessern, verwendet das ZDF Cookies. Durch die weitere Nutzung des Web-Angebots stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Näheres dazu erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Gemerkt! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Abonniert! Abo beendet