Russischer Krimi

Dokfilm "Khodorkovsky" kurz vor der Berlinale geraubt

Der Dokumentarfilm "Khodorkovsky" des jungen deutsch-russischen Filmemachers Cyril Tuschi macht bereits vor seinem Berlinale-Start internationale Schlagzeilen. Kurz vor der Welt-Premiere sind unbekannte Täter in das Berliner Büro des Dokumentarfilmers eingebrochen, um den Film zu entwenden.

5 Jahre Recherche

Tuschi schildert in seinem 100 Minuten-Werk Aufstieg und Fall des russischen Oligarchen Michail Chodorkowski. Der Jungmanager hatte es in den 90er Jahren als Ölbaron zum reichsten Russen gebracht. Als er sich 2003 öffentlich mit Wladimir Putin anlegte, wurde er inhaftiert und nach Sibirien verschleppt. Vor kurzem erhielt er weitere sechs Jahre Haft - wegen "Steuerhinterziehung und Betrug"
Der aufsehenerregende Streifen schildert die Geschichte des berühmtesten russischen Häftlings auf der Basis von fünf Jahren Recherche und 180 Stunden Interviews. aspekte stellt den brisanten Film und Regisseur Cyril Tuschi vor.

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