"Samarkand Samarkand"

Matthias Polityckis neuer Roman

Obwohl der Roman im Jahre 2027 spielt, sei dies keine Science Fiction, sondern, so der Autor, "verlängerte Gegenwart".

Das Buch mutet dem Leser ein Szenario zu, bei dem es um "den Westen" schlecht bestellt ist - schon in 14 Jahren ist Berlin wieder geteilt, Hamburg in bürgerkriegsähnlichem Zustand, (auch) Mitteleuropa strategisches Schlachtfeld von Mächten, die um die neue Vormachtstellung auf der Welt konkurrieren - Russen, Araber, Chinesen. Gleichzeitig sind es aber die Deutschen mit "migrantischem Hintergrund", die sich maßgeblich für die Verteidigung von Freiheit und Demokratie einsetzen.

Ein „starkes Stück“, nicht nur literarisch

Vor diesem Hintergrund schickt Politycki seine Hauptfigur, einen Agenten, los zur Rettung des Westens - ausgerechnet nach Samarkand, Usbekistan. Es geht um eine Mission mit einer ähnlich symbolischen Wirkung wie die Zerstörung des World Trade Centers an "9/11". Für den Leser ist dies der Beginn einer phantastischen Odyssee an der Seidenstraße - und der Ausgangspunkt einer düsteren Verwandlung. Ein „starkes Stück“, nicht nur literarisch. Denn Matthias Polityckis Vision vom Ende des Westens wird nicht Allen recht sein.

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