Seitensprünge

"Sampled Identity": Hip Hop trifft Klassik

Warum sind wir das geworden, was wir sind? Warum hören wir die eine Musik, sind aber für die andere taub? Und könnte es nicht auch anders sein? Genau diesen Fragen haben sich die Streicher des Ensemble Resonanz und die Tänzer der Hamburger Hip Hop Academy gestellt.

Geigenunterricht für HipHopper
Geigenunterricht für HipHopper Quelle: Hannes Rathjen

Denn ihr gemeinsames Musiktheaterstück "Sampled Identity" soll weiter gehen als sonstige Cross-Over-Projekte. Es soll mehr sein als eine plakativ-oberflächliche Verbindung der zwei gegensätzlichen Szenen E- und U-Musik.

"High" und "Low" auf der Bühne

Hier soll nicht nur eine vermeintlich verstaubte Klassik ein bisschen "aufgehoppt" oder aber eine obercoole Machomusik veredelt werden. Die Mitglieder der beiden jeweils hochprofessionellen Ensembles aus Hamburg haben sich auch inhaltlich mit ihren (musikalischen) Biografien auseinandergesetzt. Die fließen mit ein in ihre Performance aus Rap, klassischen Instrumenten und Breakdance-Moves und sollen eben eine "Sampled Identity" ergeben.

Diese Inszenierung verspricht, die klassische Diskussion von "High" und "Low" endlich einmal wortlos auf der Bühne zu diskutieren und künstlerisch umzusetzen - sowie: der ewig geführten Klage um musikalische "Parallel- und Nischenwelten" ein Ende zu setzen. aspekte verfolgt die Generalprobe - mit einem besonderen Auge auf den Cellisten Jörn Kellermann und den Breakdancer Franklyn Kakyire.

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