Täter im Amt?

Ernst von Weizsäckers Rolle bei der Judenverfolgung

Das Auswärtige Amt in der Wilhelmstraße war "eine verbrecherische Organisation", bilanziert der Historiker Eckart Conze anlässlich der Übergabe des aufsehenerregenden Kommissionsberichtes an Außenminister Westerwelle.

Machtgeflecht der Wilhelmstraße

Nach Kriegsende hätten die Diplomaten im neuen Bonner Außenamt weitergemacht, als wäre nichts gewesen und jahrzehntelang "Geschichtsfälschung" betrieben. Eine zentrale Rolle in der 800 Seiten umfassenden Studie nimmt der damalige Staatssekretär Ernst von Weizsäcker ein.
Neue Dokumente belegen, dass der Vater von Altbundespräsident Richard von Weizsäcker nicht nur in das System der Judendeportationen involviert war, sondern auch aktiv an der Ausbürgerung von Literaturnobelpreisträger Thomas Mann im Jahre 1936 beteiligt war.

aspekte beschäftigt sich mit dem Buch "Das Amt" - und der Rolle Ernst von Weizsäcker im Machtgeflecht der Wilhelmstraße im Dritten Reich.

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