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Über Diskriminierung in der Filmbranche

Queere Schauspieler*innen wehren sich

Mit der Aktion „#ActOut“ prangern 185 queere Schauspieler*innen diskriminierende Zustände in der Filmbranche an. Sie fordern mehr Diversität in deutschen TV- und Filmproduktionen.

Videolänge:
6 min
Datum:
19.02.2021
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 19.02.2022

TV- und Filmproduktionen bilden die Vielfalt der Gesellschaft ihrer Meinung nach kaum abbilden. Zudem beklagen die Schauspieler*innen, dass LGBTIQ- und non-binäre Personen im Filmbusiness häufig Angst vor einem Coming-Out haben. So wird ihnen von Agenten-, Casting- oder Produktionsseite immer noch geraten, ihr Queersein zu verheimlichen. Aus Sorge, dass zum Beispiel ein schwuler Schauspieler nicht mehr für die Rolle eines Familienvaters besetzt werden kann. Dabei hat ein Darsteller, der einen Mörder spielt, in der Regel auch niemanden umgebracht.

Persönliche Liebesbeziehungen, sexuelle Orientierungen, Identität und Gender dürfen kein Grund für Benachteiligung mehr sein – das verstehen die Unterzeichner*innen auch als Akt über die Grenzen der Branche hinaus. "Wir sind hier und wir sind viele!", so der Slogan der Aktion, die für mehr queere Normalität vor und hinter der Kamera kämpft. Zu den Initator*innen des Kollektiv-Coming-Out gehören Karin Hanczewski, Godehard Giese und Eva Meckbach.

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