Unterlassene Hilfeleistung?

Enthüllungen in der ZDF-Dokumentation "München 72"

Heiter sollten sie werden, die Olympischen Spiele in München 1972 - doch sie endeten tragisch. Kaum ein anderes Ereignis der Nachkriegsgeschichte hat sich so ins kollektive Gedächtnis eingebrannt. München 1972: unvergessen - traumatisch.

Am 5. September nahmen palästinensische Terroristen elf Mitglieder der israelischen Mannschaft als Geiseln. Eine bisher nie dagewesene Situation. Die deutschen Behörden waren völlig überfordert, noch gänzlich unerfahren im Umgang mit terroristischen Angriffen.

Desaster mit 17 Toten

Ein dilettantischer Befreiungsversuch auf dem Flughafen Fürstenfeldbruck scheiterte, ein Desaster mit 17 Toten. Wenig später wurde die GSG 9 gegründet, um in Zukunft trainierte Anti-Terror-Spezialkräfte einsetzen zu können.

Den bevorstehenden 40. Jahrestag des Attentats nimmt das ZDF zum Anlass, jene dramatischen Stunden in einem großen TV-Film und einer Dokumentation nachzuzeichnen. Doch bis heute sind noch nicht alle Rätsel um die damaligen Vorgänge gelöst. Wäre die Tragödie zu verhindern gewesen?

1972: Die olympische Fahne weht auf Halbmast
1972: Die olympische Fahne weht auf Halbmast Quelle: ap

Rettung wäre möglich gewesen

Die ZDF-Dokumentation enthüllt: Jener 5. September hätte ganz anders verlaufen können, es hätte Alternativen zu dem fatalen Befreiungsversuch in Fürstenfeldbruck gegeben und wahrscheinlich hätten Geiseln gerettet werden können.

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