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Wann wird Israelkritik antisemitisch?

BDS und die Initiative Weltoffenheit

Gespräche mit dem Antisemitismusbeauftragten Felix Klein, dem Leiter des Humboldtforums Hartmut Dorgerloh und der Direktorin des Einstein-Forums, Susan Neiman, darüber, was Israelkritik und Antisemitismus miteinander zu tun haben.

Videolänge:
6 min
Datum:
29.01.2021
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 29.01.2022

Jüdische Studierende hatten im vergangenen Jahr an der Kunsthochschule Weißensee eine zionismuskritische Veranstaltungsreihe organisiert - und damit einen Skandal ausgelöst. Das Projekt "School for Unlearning Zionism" wurde als antisemitisch bezeichnet, die Finanzierung gesperrt. Der Vorwurf: Nähe zum BDS, einer palästinensischen Bewegung, die unter anderem fordert, israelische Waren zu boykottieren.

Es ist nur ein Beispiel von vielen. Der Bundestag hatte 2019 einen so genannten BDS-Beschluss gefasst, der die Finanzierung von Veranstaltungen verhindern soll, die den BDS unterstützen – oft reicht auch schon eine Nähe zur Bewegung. In der "Initiative Weltoffenheit GG 5.3" haben jetzt viele namhafte deutsche Kulturinstitutionen beklagt, dass durch missbräuchliche Verwendung des Antisemitismus-Vorwurfs wichtige Stimmen beiseite gedrängt würden.

Wann ist Israelkritik antisemitisch und wo werden Diskurse verhindert? aspekte spricht mit dem Antisemitismusbeauftragten Felix Klein, dem Leiter des Humboldtforums Hartmut Dorgerloh, der Direktorin des Einstein-Forums Susan Neiman darüber, was Israelkritik und Antisemitismus miteinander zu tun haben.

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