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Nach den Sternen greifen

Was hat der Mensch im All zu suchen?

Wie sich Weltmächte im All bekämpfen; Die erste deutsche Astronautin Insa Thiele-Eich; Das Weltall wird privat - wie Milliardäre den Weltraum erobern; Ausstellung Seltene Erden - Der Kosmos von Künstler Tom Sachs

Videolänge:
42 min
Datum:
25.03.2022
:
UT
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 25.03.2023

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Wie sich Weltmächte im All bekämpfen

Kalter Krieg in den Sternen

Am 21. Juni 1969 rief Richard Nixon aus dem Oval Office auf dem Mond an. Die USA hatten gerade den Wettlauf ins All gewonnen. Das historische Telefongespräch mit Neil Armstrong und Edwin Aldrin markiert eine Zeitenwende. Wegen ihrer Leistung, erklärte Nixon, sei der Himmel nun ein Teil der menschlichen Welt. Der Weltraum, jahrtausendelang eine Sphäre des Göttlichen, wurde zum Vorgarten der Menschheit degradiert. Und statt göttlicher Erhabenheit sollten dort oben fortan menschliche Werte regieren: Neugierde, Pioniergeist und Forscherdrang, aber auch Gier, Neid, Imperialismus und das Recht des Stärkeren. Der Himmel wurde zur Bühne der Ideologien und - trotz aller Friedens- und Einheitsbeteuerungen – zum Aufmarschfeld der Armeen. Ein Blick zurück auf die Geschichte der Raumfahrt: Der Aufbruch in unendliche Welten machte die Erde erstaunlicherweise ein gutes Stück kleiner.

Insa Thiele-Eich – ihr Traum vom All

Jo Schück trifft die erste deutsche Astronautin und spricht über die Herausforderungen vor dem Start ins All.

Wie Milliardäre den Weltraum erobern

Das Weltall wird privat

Mal eben ins Weltall reisen? Kein Problem. Weltraum-Trips gibt es, seit Menschen fantasiebegabt sind – und 2001 wurde der Traum Wirklichkeit: Der US-Unternehmer Dennis Tito flog als erster Weltraumtourist mit einem russischen Sojus-Raumschiff zur ISS. 20 Millionen US-Dollar kostete ihn der Spaß. Seither sind 27 Menschen als Urlauber*innen im All gewesen – überwiegend reiche Männer. Vor allem die Milliardäre Richard Branson und Jeff Bezos befinden sich in einem fast kindischen Weltraum-Wettlauf. Beide waren im vergangenen Jahr mit Raumschiffen ihrer privaten Raumfahrtunternehmen selbst auf einem spaßigen Kurztrip im All. Elon Musk hingegen ist mit seinem Unternehmen SpaceX schon ernsthaft im Geschäft: Seine Raketen beliefern seit 2021 die ISS und bringen mittlerweile auch Astronaut*innen zur Raumstation. Musk fantasiert zudem von einer Art Massentourismus in die Schwerelosigkeit und plant, den Mars zu besiedeln. Doch private und staatliche Ambitionen hinterlassen im Weltraum ähnlich viel Abfall wie die Menschen auf der Erde. Ausgebrannte Raketenstufen, kaputte Satelliten, verlorene Schraubenzieher: Der Orbit um die Erde ist voller Müll. Angesichts solcher Kollateralschäden stellt sich die Frage: Wie sinnvoll ist ein „höher, schneller, weiter“ im Weltall?

Ausstellung Seltene Erden in Hamburg

Der Kosmos von Künstler Tom Sachs

Jo Schück in der Ausstellung "Space Program – Rare Earths" in den Hamburger Deichtorhallen
In der Ausstellung "Space Program – Rare Earths" in den Hamburger Deichtorhallen
Quelle: ZDF

Tom Sachs macht Weltraumprojekte der besonderen Art. Die "Missionen" führten sein Team und das Landemodul schon auf den Mars und aktuell zu dem Asteroiden Vesta 4. "Space Program – Rare Earths" nennt der Künstler das Projekt. Der Fuhrpark ist komplett im New Yorker Studio des Künstlers erschaffen worden von ihm und seinem Team. Das Team und die stets weiblichen Astronautinnen werden streng ausgewählt. Das LEM-Landemodul besteht aus Sperrholz, Schrauben und Klebstoff. An Bord gibt es sowohl ein WC als auch eine Bar. Abzuheben braucht es nicht, um die Fantasie zu beflügeln. Der Künstler erschafft mit seinem Team ein do-it-yourself-Paradies mit großen Ideen - irgendwo zwischen Spielzimmer, Dombauhütte und höherer Ordnung. Die zentrale Frage - Warum strebt der Mensch in höhere Sphären? - beantwortet Sachs: "Wir reisen weg, um uns zu erinnern, dass es uns gibt.". Die Mission der Reise zum Asterioiden Vesta 4 ist, die Milliarden von Telefonen mit seltenen Erden zu versorgen. Im Ernst? Tom Sachs zelebriert die Sehnsucht nach dem All als Ankommen im Hier und Jetzt. Konzeptkunst trifft Mythologie und religiösen Ideen. Er verwandelt den Traum von der Raumfahrt in eine Selbstdisziplinierungsmaschine mit Lustgewinn, die dem Spielkind Raum lässt und nach Authentizität sucht. Sachs sagt: "Wir sind flexibler als Elon Musk. Wir erschaffen die Welt nicht so, wie sie ist, sondern so, wie wir sie haben wollen." Die Ausstellung läuft bis zum 10.04. in den Deichtorhallen Hamburg.

Gast: Anna Christmann über die Zukunft im Weltraum

  • Moderation - Jo Schück

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