White Lightnin´

Ver­su­chun­gen des Teufels

Achtung - kein Film für Zartbesaitete: White Lightnin´ erzählt die Lebensgeschichte des amerikanischen Stepptänzers Jesco White.

Aufgewachsen in der amerikanischen Unterschicht, in einer Wohnwagensiedlung tief in den Bergen von West Virginia, experimentiert Jesco bereits als Kind mit Drogen.

Selbstzerstörung

Er schnüffelt Benzin, verletzt sich selbst, tätowiert sich eigenhändig und läuft immer wieder von zu Hause weg. Sein Weg führt ihn von einer Anstalt für schwer erziehbare Kinder, in der er von Wächtern und Mitinsassen misshandelt wird, in eine psychiatrische Anstalt - bis ihn schließlich seine Mutter nach dem Tod des Vaters wieder nach Hause holt.

Jesco versucht in der Folge, dem Weg seines Vaters, eines Stepptänzers zu folgen, der auf brutale Art und Weise auf dem Nachhauseweg von einem Tanzauftritt ermordet wurde. Lange Zeit zieht Jesco nun scheinbar glücklich mit seiner großen Liebe Cilla von einem Auftritt in schäbigen Bars zum Nächsten. Doch seine psychische Vergangenheit und der Drang nach Selbstzerstörung holen ihn ein.

Brutale Bilder

Cilla verlässt ihn und Jesco fügt sich immer größere Schmerzen zu, mit Schnitten bis hin zur Selbstverstümmelung. In der letzten Szene liegt er, nachdem er brutal die Mörder seines Vaters gefoltert und umgebracht hat, nun selbst blutend und verstümmelt mit ausgestreckten Armen wie im Wald. Als Selbstkasteiung hat er sich die Finger abgeschnitten und sein eigenes Blut getrunken.

Äußerst brutal inszeniert sind diese Bilder, detailliert hält die Kamera die Selbstverstümmelungen des Protagonisten fest. Seine psychische Erkrankung hingegen wird nur unzureichend dargestellt, seine Motivation bleibt unklar.

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