Wie Aung San Suu Kyi zur Volksheldin wurde

Bessons Film "The Lady" porträtiert die Friedensnobelpreisträgerin

Ende der 80er Jahre lebt die Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi als einfache Hausfrau in Oxford. Erst als ihre Mutter im fernen Ragun einen Schlaganfall erleidet, beschließt Suu Kyi nach Burma, ins Land ihrer Kindheit, zurückzukehren. Sie wird England niemals wiedersehen.

Berührendes Heldenepos

Von ihren Landsleuten gedrängt, setzt sie sich - politisch bislang völlig unbedarft - an die Spitze der Freiheitsbewegung. Unerschrocken nimmt sie den gewaltlosen Kampf gegen die Militärdiktatur auf. Trotz ihres Wahlerfolgs wird sie 1989 von der Militärjunta unter Hausarrest gestellt, der - mit Unterbrechungen - bis 2010 dauern sollte.
Als sie von der Krebserkrankung ihres geliebten Ehemanns Michael Aris erfährt, wird sie vor eine unmögliche Wahl gestellt: Sie muss sich entscheiden zwischen dem Kampf für Freiheit und Demokratie und einem letzten Wiedersehen mit ihrem todkranken Ehemann.

Luc Besson und Michelle Yeoh am Set von "The Lady"
Michelle Yeoh und Luc Besson Quelle: Universum Film

Der französische Regisseur Luc Besson hat der Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi mit "The Lady" ein berührendes Heldenepos gewidmet. aspekte hat den Film vorab gesehen und erzählt mit seltenem Originalmaterial die Geschichte einer einzigartigen Persönlichkeit.

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