Gesichter des Forums

Wer sind die Menschen hinter den Meinungen?

Persönlichkeiten erklären Woche für Woche im "Forum am Freitag" ihren Glauben und berichten aus ihrem Alltag. Wir stellen Ihnen Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor.

FaF Kaddor und Safiarian-Dreh Quelle: ZDF

Bekir Alboga

Der 1963 in der türkischen Stadt Konya geborene Bekir Alboga kam 1980 zu seinen Eltern nach Deutschland. Er studierte Islamwissenschaft und Publizistik in Göttingen. Während seiner Zeit als Imam in Mannheim engagierte er sich in der Jugend- und Bildungsarbeit. Er öffnet die Türen der Moschee für alle, die sich für den religiösen Alltag von Muslimen interessieren. Durch seine neue Aufgabe als Dialog-Beauftragter der DITIB (Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion e.V.) ist er bundesweit Ansprechpartner, wenn es um Fragen von Integration, Verständigung und Bildung geht. Bekir Alboga ist Mitglied der Islamkonferenz und des Integrationsgipfels.
Bekir Alboga: Reisender in Sachen Islam

Celal Altun

Celal Altun Quelle: ZDF


Celal Altun, 1959 in Adana/Türkei geboren, ist Vorsitzender der Türkischen Gesellschaft. 1967 kam er mit seiner Familie nach Berlin. Nach einem Studium der Wirtschaftswissenschaften war er in unterschiedlichen Branchen selbstständig tätig. Zwischen 2003 und 2007 war er Vorstandsmitglied der Türkischen Gemeinde zu Berlin. Auf kommunaler Ebene ist er in zahlreichen Gremien aktiv. Im Mittelpunkt seiner sozio-politischen Aktivitäten stehen die Interessen seiner türkischstämmigen Mitbürger und damit die Entwicklung einer gemeinsamen Zukunft in Berlin und Deutschland.
Celal Altun: Engagiert für Senioren

Ezhar Cezairli

Cezairli Quelle: ZDF


Ezhar Cezairli arbeitet als Zahnärztin in Frankfurt. Frau Cezairli ist in vielfacher Weise bürgerschaftlich engagiert. Sie ist Teilnehmerin der Islamkonferenz, Vorsitzende des Türkisch-Deutschen Clubs Rhein-Main und Mitbegründerin der ISL (Initiative von säkularen und laizistischen BürgerInnen aus islamisch geprägten Herkunftsländern in Deutschland). Frau Cezairli versteht sich als Stimme für das gleichberechtigte Miteinander von Frau und Mann und fordert gleiche Chancen in der Ausbildung gerade auch junger Menschen mit Migrationshintergrund. Sie kam im Alter von zehn Jahren nach Deutschland, machte Abitur und studierte in Deutschland.
Ezhar Cezairli: Zahnärztin aus Frankfurt

Lamya Kaddor

Die in Deutschland geborene Muslimin syrischer Herkunft studierte Arabistik, Islamwissenschaft sowie Erziehungswissenschaft an der Universität Münster. Dort war sie Sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am "Lehrstuhl für die Religion des Islam" und promovierte im Bereich Islamische Theologie. Die Pädagogin unterrichtete in einer Grundschule und einer Hauptschule in Dinslaken im seit 1999 eingeführten Modellversuch "Islamkunde in deutscher Sprache". Lamya Kaddor ist Teilnehmerin des Integrationsgipfels.
Bücher von Lamya Kaddor
Lamya Kaddor: Pädagogin vom Niederrhein

Burhan Kesici

Burhan Kesici Quelle: ZDF


Burhan Kesici, der Generalsekretär des Islamrates für die Bundesrepublik Deutschland, ist 1972 in Berlin geboren, wo er immer noch lebt. Zunächst arbeitet er im Familienbetrieb, dann interessiert er sich immer mehr für die Politik: Als Student der Politikwissenschaft war er Mitbegründer einer liberalen Hochschulgruppe und Vertreter im Hochschulparlament. Seit 1999 ist er Mitglied im Vorstand der Islamischen Föderation in Berlin, seit November 2005 als Vizepräsident. Und seit Juni 2007 ist Kesici Generalsekretär des Islamrates für die Bundesrepublik Deutschland.
Burhan Kesici: Porträt eines Berliners

Aiman A. Mazyek

Mazyek Quelle: ZDF


Aiman A. Mazek wurde 1969 als Sohn eines Syrers und einer Deutschen in Aachen geboren. Seit 1994 ist er Mitglied der Vollversammlung des Zentralrates der Muslime in Deutschland, der 19 muslimische Organisationen vertritt. Dazu gehören deutsche, türkische, arabische, albanische, bosnische und iranische Muslime. Im September 2010 wurde er Vorsitzender, nachdem er seit 2006 als Generalsekretär und zuvor viele Jahre lang als Pressesprecher des Zentralrates fungiert hatte. Nach dem Abitur in Deutschland studierte er Philosophie, Ökonomie und Politische Wissenschaften in Aachen und absolvierte ein Parallelstudium der Arabistik in Kairo. Aiman Mazyek arbeitet als freier Publizist und Medienberater. Er ist Chefredakteur der Internetseite Islam.de und Mitbegründer der Hilfsorganisation Grünhelme e.V. .
Aiman Mazyek: Deutschsyrer aus Aachen

Hamideh Mohagheghi

Mohagheghi Quelle: ZDF


Die Theologin wurde 1954 in Teheran geboren und lebt seit 1977 in Deutschland. Neben dem Jurastudium an der Schahid Beheschti Universität Teheran hat sie in Hamburg eine islamische Theologieausbildung absolviert. Seitdem engagiert sie sich als freiberufliche Referentin im interreligiösen und interkulturellen Dialog, als stellvertretende Vorsitzende von HUDA (Netzwerk für muslimische Frauen e.V.), als redaktionelle Mitarbeiterin der Zeitschrift HUDA sowie in der Planung und Durchführung von Seminaren für die Weiterbildung von Religionslehrkräften, Pastorinnen und Pastoren zum Thema Islam. Außerdem ist sie die Vorsitzende der "Muslimischen Akademie in Deutschland".
Hamideh Mohagheghi: Theologin mit Kopftuch

Samir Nasr

Samir Nasr wurde 1968 in Karlsruhe geboren und wuchs u. a. in Tripolis und Kairo auf. Nach dem Abitur absolvierte er zunächst ein Betriebswirtschaftsstudium in Mannheim, arbeitete als Filmvorführer und studierte dann von 1994 bis 1999 an der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg Drehbuch und Regie. Er schloss ab mit dem Dokumentarfilm "Nachttanke", der auf zahlreichen Festivals zu sehen war und u. a. mit dem First Step Award 2000 und dem Kunstpreis Berlin ausgezeichnet wurde. Es folgte die zwölfteilige Doku-Serie "Auf Streife durchs Leben" über eine Ludwigsburger Polizeistation, die für "Debüt im Dritten" des SWR entstand. Für den Spielfilm "Folgeschäden" (2005), der die Auswirkungen von Vorurteilen und Verdächtigungen gegen islamische Minderheiten in Deutschland thematisiert und bei dem Samir Nasr Regie führte, erhielt der Autor Florian Hanig den ARD Medienpreis CIVIS für Integration und kulturelle Vielfalt in Europa.
Samir Nasr: der Regisseur

Erol Pürlü

Erol Pürlü Quelle: ZDF


Erol Pürlü wurde 1969 in der türkischen Stadt Sivas geboren. Mit acht Jahren kam er nach Deutschland, als seine Eltern als Arbeitsmigranten nach Gersthofen in der Nähe von Augsburg zogen. Nach dem Abitur studierte der heute 38-Jährige an der Universität Köln Islamwissenschaft, Semitistik und Pädagogik. Daneben absolvierte der gläubige Muslim Ende der 80er Jahre eine Imamausbildung, die in Deutschland vom Verband der Islamischen Kulturzentren (VIKZ) angeboten wird. In dieser Funktion setzte er sich besonders für die Gefangenenseelsorge ein. Heute ist er hauptberuflich verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit im VIKZ, wo er unter anderem auch Moscheeführungen für Angehörige der Bundespolizei durchführt.
Erol Pürlü: Imam und Seelsorger

Ali Ertan Toprak

In Deutschland leben schätzungsweise rund 500.000 Aleviten. Sie sind damit nach den Sunniten die zweitstärkste islamische Glaubensrichtung in Deutschland. Die größte alevitische Dachorganisation hierzulande ist die "Alevitische Gemeinde Deutschland e.V." mit Sitz in Köln. Ihr Generalsekretär ist Ali Ertan Toprak. Der 38-Jährige kam im Alter von zwei Jahren nach Deutschland. Nach dem Abitur studierte er unter anderem Rechts- und Sozialwissenschaften. Heute betätigt er sich auch aktiv in der deutschen Politik. Er sitzt als Abgeordneter für die Grünen im Rat der Stadt Recklinghausen in Nordrhein-Westfalen und ist Teilnehmer der Islamkonferenz.
Ali Toprak: Generalsekretär der Aleviten

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