Islamische Föderation und Islamrat

Zwei muslimische Dachverbände

Die Islamische Föderation in Berlin ist ein Dachverband von 25 muslimischen Vereinen und wurde 1980 gegründet. Der "Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland" wurde 1986 als Koordinierungsinstanz islamischer Religionsgemeinschaften gegründet.

Burhan Kesici Quelle: ZDF

Islamische Föderation Berlin

Die Islamische Föderation in Berlin ist ein Dachverband von 25 muslimischen Vereinen und wurde 1980 in Berlin gegründet. Sie verwaltet zwölf von 70 Moscheen in der Hauptstadt. Im November erkannte der 7. Senat des Oberverwaltungsgerichts Berlin der Organisation den Status einer Religionsgemeinschaft zu. Damit verbunden war auch das Recht auf die Erteilung von Religionsunterricht an den Berliner Schulen. Die Islamische Organisation hatte zwanzig Jahre für diese Genehmigung gestritten. Im September 2001 startete dann der erste Unterricht. Mittlerweile unterrichtet die Islamische Föderation in 31 Grundschulen eine Zahl von 4500 Schülern.

Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland

Der "Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland" wurde 1986 als bundesweite Koordinierungsinstanz und gemeinsames Beschlussorgan islamischer Religionsgemeinschaften in Berlin gegründet. Er versteht sich als Rechtsnachfolger des 1932 gegründeten "Islamischen Weltkongresses Zweigstelle Berlin e.V." Sein Vorsitzender ist seit 2002 Ali Kizilkaya, Generalsekretär seit Juni 2007 Burhan Kesici. Der Islamrat ist mit ca. 150.000 Migliedern der größte der islamischen Dachverbände in Deutschland. Größter Mitgliedsverein ist die "Islamische Gemeinschaft Milli Görüs" (IGMG). Seit April 2007 ist der Islamrat Gründungsmitglied des Koordinierungsrats der Muslime.

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